Pentagon plant Erhöhung der militärischen Kapazitäten in Nahost
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran halten an, und das Pentagon hat angekündigt, zusätzliche militärische Präsenz im Nahen Osten zu stationieren. Pentagon-Sprecher Sean Parnell erklärte, dass sie Maßnahmen ergreifen, um die Stabilität im Nahen Osten zu unterstützen, aggressive Handlungen zu verhindern und den freien Handel zu schützen. Auf Anweisung von Verteidigungsminister Pete Hegseth wird die militärische Präsenz der USA im Nahen Osten verstärkt.
Parnell gab bekannt, dass zusätzliche Kampfflugzeuge in der Region stationiert werden, um die Luftverteidigungskapazitäten der USA zu erhöhen. Er übermittelte Hegseths Erklärung, dass sie handeln werden, wenn der Iran die US-Interessen in der Region bedroht.
Präsident Donald Trump hatte am 7. März erklärt, dass er dem iranischen Führer Ayatollah Ali Khamenei einen Brief geschrieben habe, in dem er sowohl Drohungen als auch Verhandlungen anbot. Khamenei antwortete, dass die USA nicht daran interessiert seien, Probleme durch Verhandlungen zu lösen, sondern ihre Forderungen aufzuzwingen. Der Brief wurde Tage später an den Iran übermittelt und die Antwort wurde über Oman bekannt gegeben.
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, dass sie nicht direkt mit den USA verhandeln werden, solange Trump Drohungen ausspricht, aber bereit sind, indirekte Gespräche über Vermittler zu führen. Er betonte, dass Verhandlungen nur über das nukleare Thema geführt werden und die Verteidigungskapazitäten des Iran nicht verhandelbar sind.
Trump drohte in einem Interview mit den Medien, den Iran auf eine Weise anzugreifen, wie sie es noch nie zuvor erlebt haben, falls keine Einigung erzielt wird. Khamenei erklärte, dass sie nicht glauben, dass Trump seine Angriffsdrohungen umsetzen wird, aber sie bereit sind, auf jeden Angriff angemessen zu reagieren.