Zełenski: Einverstanden mit dem Friedensplan der USA für die Ukraine?
Trump hat der Ukraine bis zum nächsten Donnerstag, dem 27. November (Thanksgiving in den USA), Zeit gegeben, um dem von den USA vorgeschlagenen Friedensplan zuzustimmen.
Der Plan sieht unter anderem die Übergabe der Krim und des Donbass an Moskau vor, die Reduzierung der ukrainischen Streitkräfte auf 600.000 Soldaten, den Verzicht der Ukraine auf die NATO-Mitgliedschaft und das Verbot ausländischer Friedenstruppen auf ihrem Territorium.
Ein Punkt betrifft auch Polen, wo „europäische Kampfflugzeuge stationiert werden sollen.
Der Friedensplan sieht auch vor, dass die Sanktionen gegen Russland schrittweise aufgehoben werden sollen, der G8-Format wiederhergestellt wird und Kriegsverbrechen, die von russischen Soldaten begangen wurden, amnestiert werden sollen.
Trump reagierte auf die Worte von Selenskyj und sagte, dass er den amerikanischen Plan genehmigen müsse. Er fügte hinzu, dass der ukrainische Präsident „irgendwann etwas akzeptieren muss, was er nicht akzeptiert hat“.
In Bezug auf ihr kontroverses Treffen im Februar erinnerte Trump daran, wie er Selenskyj im Oval Office sagte: „Du hast keine Karten“.
Am 27. Februar kam es im Weißen Haus zu einem Streit zwischen Selenskyj, Trump und dem US-Vizepräsidenten J.D. Vance. Trump und Vance warfen Selenskyj vor, undankbar zu sein und mit dem Dritten Weltkrieg zu spielen.
Trump sagte zu Selenskyj während des Streits, der live von den Medien übertragen wurde: „Du bist nicht in der Position, irgendetwas zu diktieren, du zeigst keinen Respekt“.
Der amerikanische Präsident schrieb nach dem Treffen auf seiner Social-Media-Plattform Truth, dass Selenskyj „nicht bereit für Frieden“ sei und die Vereinigten Staaten nicht respektiert habe. Er betonte, dass der ukrainische Präsident „zurückkommen kann, wenn er bereit für Frieden ist“.
Selenskyj verließ das Weiße Haus vorzeitig (einigen Berichten zufolge wurde er hinausgeworfen) und die geplante gemeinsame Pressekonferenz der beiden Präsidenten wurde abgesagt.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

