Reza Pahlavi, der ‍im Exil ⁢lebende Sohn des letzten Schahs des Iran, forderte am Samstag US-Präsident Donald⁣ Trump auf, ⁤dem iranischen Volk zu helfen und sagte, es sei „Zeit, die Islamische Republik‌ zu beenden“. Während seiner ​Rede auf der​ Münchner Sicherheitskonferenz sagte Pahlavi: „Es ist Zeit, die Islamische Republik zu beenden.“ Er fügte hinzu: „Dies ist die Forderung, die aus dem Blutvergießen meiner Landsleute widerhallt, die uns nicht darum bitten,​ das Regime zu⁣ reparieren, sondern ihnen ‌zu‍ helfen,​ es zu ⁣begraben“, wie von AFP zitiert.

Pahlavi appellierte auch direkt an Trump und⁢ sagte Reportern: „An Präsident Trump… Das‌ iranische Volk hat ⁤gehört, dass Hilfe auf dem Weg ist, und​ sie vertrauen⁢ Ihnen. Helfen ⁣Sie ihnen.“ ⁢Trump hatte am Freitag gesagt, dass ein Regierungswechsel im Iran das „Beste wäre, was passieren könnte“ und ein zweites Flugzeugträger in⁣ den Nahen Osten entsandt, um ⁢den militärischen Druck auf die Islamische Republik ​zu ‍erhöhen. Er hatte zuvor vor möglichen militärischen Maßnahmen zur Unterstützung der landesweiten Proteste ⁤gewarnt, die im Januar‌ ihren Höhepunkt erreichten und von⁢ einem harten⁤ Vorgehen gefolgt‍ wurden, bei dem nach⁤ Angaben von ‌Menschenrechtsgruppen Tausende‌ getötet ‌wurden.

Pahlavi, der seit vor‌ der⁤ islamischen Revolution‍ von ‌1979, die die Monarchie gestürzt hat, außerhalb des Irans lebt, hatte die Iraner⁣ dazu aufgerufen, an den Demonstrationen ⁤teilzunehmen. Iranische Beamte sagten, dass die ‌Unruhen ⁣von „Terroristen“‍ übernommen worden seien, ‌die ‍von ‍ihren​ Gegnern,⁤ den Vereinigten Staaten und Israel, unterstützt würden. Bei vielen Protesten wurde die⁣ Wiederherstellung​ der Monarchie gefordert,‍ und ⁢Pahlavi, 65, hat gesagt, dass er ‍bereit ist, ‌einen demokratischen Übergang zu leiten. Die Opposition im⁣ Iran bleibt fragmentiert, und er wurde für seine Unterstützung Israels kritisiert, ⁣einschließlich eines weithin publik gemachten Besuchs im Jahr 2023, der die Bemühungen zur Einigung der Oppositionsgruppen​ untergrub. Er ⁤hat sich auch⁢ nie von der autokratischen Herrschaft seines ⁢Vaters distanziert.