Ein Video, das in sozialen Medien veröffentlicht wurde, zeigt, wie​ Dutzende von Seelöwen ins Meer tauchen, um den Felsen zu entkommen, die während des starken Erdbebens ⁣der Stärke 8,8, das am Mittwoch (30) Russland traf, einstürzten, noch am Dienstagabend in ‌Brasilien.

Die Tiere befanden sich auf der Insel ⁤Antsiferov ⁤in der Nähe der Kamtschatka-Halbinsel im äußersten Osten Russlands. Der Ort ⁤ist⁢ bekannt für seine Kolonien ​von Stellers Seelöwen, einer‌ großen Art, die laut der Internationalen Union für ‌die ​Bewahrung der Natur (IUCN) fast vom Aussterben bedroht ist.

Das⁣ Erdbeben, ⁤das‍ das sechststärkste jemals registrierte Beben der Welt war, löste⁤ Tsunami-Warnungen ⁢und Evakuierungsanweisungen im gesamten‍ Pazifik aus, einschließlich Japan, USA, Kanada, Ecuador, Indonesien, Philippinen, Mexiko und Kolumbien, sowie Russland. Die Befürchtungen vor weitreichender Zerstörung haben sich jedoch ⁤nicht‍ bewahrheitet, und die Warnungen ⁤wurden Stunden ‌später zurückgestuft. Es gibt keine Berichte ⁣über Opfer oder bedeutende ‌Schäden.

Das Beben war ⁤auch das stärkste weltweit seit dem Beben​ im Jahr 2011,⁣ als ein Beben der Stärke 9,1 Japan traf und einen⁣ Tsunami über‌ drei ‌Provinzen auslöste: Iwate, Miyagi und Fukushima. Damals ⁣starben​ mehr als ⁣20.000⁣ Menschen. Mindestens 100.000 wurden obdachlos.