Der Iran und die Vereinigten Staaten werden am Donnerstag in Genf eine dritte Runde ‌von Atomgesprächen abhalten, ‍sagte⁤ der Außenminister Omans, Badr Al Busaidi, ⁢angesichts der steigenden Spannungen zwischen den beiden Ländern. ‌“Es freut mich zu bestätigen, dass die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nun für diesen Donnerstag in Genf geplant​ sind, mit einem positiven Schub, um den Deal​ endgültig abzuschließen“, sagte Badr ⁤Al Busaidi in einem Beitrag‍ auf X.

Die Verhandlungen⁣ finden statt, während Washington seine militärische ⁤Präsenz im Nahen ⁤Osten verstärkt und Teheran drängt,‌ schnell ​einem Atomabkommen zuzustimmen. US-Präsident Donald ​Trump hat den Iran⁣ gewarnt, innerhalb von 10 bis 15 Tagen ⁤eine Einigung ​mit den Vereinigten Staaten⁤ zu erzielen, oder es werde ‌“unglücklich sein“. Bei⁤ einem Treffen mit Reportern am Donnerstag sagte der US-Präsident: ⁤“Entweder bekommen wir ⁤einen Deal, oder es wird für sie unglücklich sein… ‌10-15 Tage wären genug Zeit.“

Die New York Times berichtete, dass Hunderte von Soldaten von der Al Udeid ⁤Air Base verlegt wurden, unter Berufung ‌auf Pentagon-Beamte, während die Vereinigten Staaten ihre regionale Position⁢ stärken. Ähnliche logistische Verschiebungen wurden an amerikanischen Einrichtungen in Bahrain, dem⁤ Heimatort der US Navy⁤ 5. Flotte, sowie ⁤im Irak,⁣ Syrien, ‌Kuwait, Saudi-Arabien, Jordanien und den Vereinigten ⁢Arabischen Emiraten identifiziert.

Die Jerusalem Post berichtete unter Berufung auf Asian News International, dass die iranische ​Mission bei den Vereinten Nationen vor einem amerikanischen Angriff ​warnte, dass im Falle eines Angriffs „alle Basen, Einrichtungen und ⁤Vermögenswerte der feindlichen ⁣Streitkräfte in der Region legitime Ziele darstellen würden“. Beamte⁤ befürchten, dass die 30.000 bis 40.000 in der ⁢Region stationierten US-Truppen ⁢im Falle eines totalen Krieges zu‌ Hauptzielen der Islamischen⁣ Republik werden ⁢könnten.

Als Reaktion darauf verstärkt⁢ die USA angeblich ihre regionale Position, indem sie Luftverteidigungssysteme in den Nahen Osten‍ verlegt, um ihre Streitkräfte und Interessen zu schützen. Sie hat auch beschlossen, zwei‍ Flugzeugträger ​in beträchtlicher Entfernung vom iranischen ‍Gebiet zu halten, um nicht zu leichten Zielen ⁢für Vergeltungsmaßnahmen zu werden.