Der Anführer der neuen ungarischen Regierungspartei‍ Tisza und wahrscheinlich zukünftige Ministerpräsident, ​Péter ​Magyar, erklärte, dass er bereit ist, sich ⁢mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin an einen Verhandlungstisch zu setzen, wenn ⁤die Situation es erfordert. Dies sagte⁤ er in einem Interview ‍mit NÉPSZAVA, wie von UNN berichtet.

Während ‌des​ Gesprächs fragten Journalisten⁣ den ‌Politiker nach seinen außenpolitischen Plänen nach dem Wahlsieg. Magyar bestätigte, dass er persönliche Kontakte zum Kreml nicht ausschließt.

„Ich würde mich mit Wladimir Putin zu⁤ Verhandlungen setzen, wenn die⁢ Situation es erfordert“, sagte er.

Gleichzeitig ‍konzentrierte sich Magyar hauptsächlich auf die innenpolitische Situation ​im Land und erklärte,⁣ dass die ⁤von Viktor Orbán​ geführte ⁢Fidesz-Partei ihre Chancen ‌auf den Machterhalt verloren habe.

Laut ihm werden⁢ selbst ⁤mögliche ⁣Unregelmäßigkeiten nicht dazu ‍führen, ‌dass das Endergebnis ⁤der ⁢Wahl ⁢geändert wird.

„Es ist offensichtlich, dass ⁣sie ‌versuchen werden zu betrügen, aber es wird nicht in einem solchen Ausmaß sein, um ⁢einen⁤ solchen Unterschied zu überwinden“, ⁣bemerkte Magyar.

Er kündigte auch an, ​dass sein Team bereits⁣ Kandidaten ⁣für ​die Leiter aller Ministerien hat und sich‌ darauf vorbereitet, eine neue Regierung zu bilden.

Der Sieg der Tisza-Partei könnte ⁢das ​Ende ‌von Orbáns​ langjähriger Herrschaft und‍ eine ⁣Änderung des politischen ​Kurses Ungarns ​in Bezug auf die Europäische Union ‍und seine​ Nachbarn​ bedeuten.