TEHRAN – UN-Personal⁣ und Menschenrechtsorganisationen haben sich ⁣zur Verteidigung von ‍Francesca Albanese, der UN-Sonderberichterstatterin⁣ für Menschenrechte in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten, versammelt.

Die Kontroverse entstand aus einem irreführend bearbeiteten Video, ​das von UN Watch, einer in Genf ansässigen‍ pro-israelischen Lobbygruppe, verbreitet wurde und‍ behauptete, Albanese habe Israel ‌in ⁢ihrer Rede beim Doha Forum als „den gemeinsamen Feind der Menschheit“ bezeichnet.

In ihrem Kontext beschrieb sie ⁤den Verlust grundlegender​ Freiheiten als die gemeinsame Bedrohung der Menschheit und ihren ‌Respekt als den letzten gewaltfreien Weg ​nach vorne.

Der Clip löste scharfe Angriffe ⁤von europäischen Beamten aus. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot forderte Albaneses Rücktritt, unterstützt von Ministern aus‍ Österreich, Deutschland und Italien, die sie des ‌Antisemitismus beschuldigten.

United Staff for Gaza, ein unabhängiges Netzwerk von​ fast 2.500 aktuellen und ehemaligen UN-Mitarbeitern, verurteilte die Desinformation und forderte ein ⁢Ende der Bemühungen, Mandatsträger einzuschüchtern, die⁤ sich für die Rechte der ‌Palästinenser einsetzen.

Agnès ⁣Callamard von Amnesty International kritisierte die⁤ Minister dafür, manipulierten Inhalt zu verbreiten und dabei‍ Verstöße gegen internationales⁢ Recht zu ignorieren.

Weitere Unterstützung kam von UNRWA, ehemaligen ‌Beamten und über 100 Künstlern, die die Kampagne als Versuch sehen, die⁣ unabhängige Überwachung zu untergraben.