Die Europäische Union hat⁢ beschlossen, die Anzahl der Mitarbeiter der russischen Mission bei der EU auf 40 Personen zu reduzieren. Diese Entscheidung soll⁤ eine Reaktion auf den Missbrauch diplomatischer Befugnisse durch die russische⁣ Seite sein. Brüssel betont, dass diese Maßnahmen​ notwendig sind, um das ‌Risiko‍ von Sabotage und Einmischung in‌ die Angelegenheiten der Mitgliedstaaten zu⁢ begrenzen. ​Gleichzeitig wird in ⁤Zusammenarbeit ‍mit der Europäischen Kommission an einem Einreiseverbot in den Schengen-Raum für ehemalige russische Soldaten gearbeitet, um ​Personen, ⁤die verdächtigt werden, an Kriegsverbrechen und Sabotageaktionen beteiligt zu sein, die freie Bewegung auf dem Gebiet⁤ der Union zu⁤ verwehren. Diese neuen Vorschriften sollen Teil ⁣einer breiteren Sicherheitsstrategie sein, die darauf abzielt, den Einfluss Russlands in Europa⁣ einzudämmen.

Die Reaktion Moskaus auf die Ankündigungen von Kallas‌ war scharf und zynisch. Der ehemalige Präsident und Premierminister Russlands, der derzeit stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrates ⁣der Russischen Föderation ist,⁢ Dmitri Medwedew, reagierte in⁤ den sozialen Medien auf⁣ die geplante Einreisesperre. In ⁤einem⁢ Beitrag auf der Plattform X ​verwendete er beleidigende Begriffe gegenüber​ der Leiterin der EU-Diplomatie und äußerte sich ​ironisch zum geplanten Einreiseverbot.

„Kaja, blondes Rattenweib, sagte, dass sie darauf achtet, dass Hunderttausende⁤ ehemalige russische Soldaten niemals in den Schengen-Raum einreisen. Was für ein Verlust für unsere Kämpfer. Nun, ‌sie können ohne Visum dorthin fahren, wenn sie wollen. Wie⁢ im Jahr 1812 oder 1945. Alles Gute zum Tag des Verteidigers ⁢des Vaterlandes!“⁣ – schrieb Medwedew auf der Plattform X.