In seinem Kampf gegen⁣ den Drogenhandel hat Donald Trump seit Anfang September extralegale – und daher illegale – Angriffe ⁢auf Schiffe in der Karibik​ und im Pazifik durchgeführt, die bisher zu 83 Todesfällen geführt ‍haben. Unter diesem⁣ Vorwand hat ​der US-Präsident eine beträchtliche Flotte vor der Küste Venezuelas ⁢stationiert. Er ‌behauptete, ohne ⁤Beweise für deren Beteiligung vorzulegen, dass jedes versunkene ⁣Boot das​ Leben von 25.000 Amerikanern ‍gerettet habe.

Gleichzeitig kündigte Trump am Freitag, dem 28. November, an, dass er im ​Falle‍ eines Sieges des rechtsgerichteten ‌Kandidaten Nasry „Tito“ Asfura bei der honduranischen Präsidentschaftswahl am ‌Sonntag, dem 30. ⁣November – während die Stimmenauszählung in den frühen Morgenstunden ⁣des Montags, dem⁢ 1. Dezember, noch im Gange war – nicht nur das⁤ Land wirtschaftlich unterstützen würde, sondern auch eine „vollständige und vollständige“ Begnadigung für den ehemaligen honduranischen⁢ Präsidenten Juan‌ Orlando Hernandez (2014-2022; manchmal bekannt als „JOH“), ein Mitglied derselben ⁤Nationalpartei wie Asfura,‍ gewähren würde.

Hernandez wurde im Juni 2024 von einem New Yorker Gericht zu 45 ⁢Jahren Gefängnis verurteilt, insbesondere wegen des Versuchs,⁤ Kokain⁢ in die Vereinigten⁤ Staaten einzuführen. „Nach Meinung vieler Menschen, die ich sehr ​respektiere, wurde er sehr hart und unfair behandelt“, sagte Trump auf seinem Truth Social-Netzwerk, ohne anzugeben, wann Hernandez begnadigt werden könnte.