Der US-Präsident Donald ⁣Trump wurde in einem Interview mit dem Mail & Guardian von ⁤dem afroamerikanischen Fernsehprediger Mark ‍Burns herausgefordert. Burns widersprach dabei der „weißen Völkermord“-Erzählung über Südafrika und kritisierte die außenpolitische Ambivalenz des Landes gegenüber dem Dollar.

Als Pastor des Harvest Worship Center ⁤in South Carolina und Republikaner, der sich um das Amt des Gouverneurs bewarb, war Burns ein früher Unterstützer von Donald⁢ Trump. Das Time-Magazin nannte Burns einen der wichtigsten Berater des⁢ US-Präsidenten.

Burns‘ Besuch in Südafrika folgt auf Monate der angespannten Beziehungen zwischen Südafrika und den Vereinigten⁤ Staaten, die in der Gewährung des Flüchtlingsstatus für 49 Afrikaner in den USA⁣ gipfelten und dem​ unangenehmen bilateralen Handelsreset-Treffen im Weißen Haus im Mai, bei dem Präsident Cyril Ramaphosa mit Völkermordansprüchen von Trump konfrontiert wurde.

In Bezug auf die religiöse Situation in Südafrika und die Kirchen sowie die politische Szene äußerte Burns: „Offensichtlich ​ist ‌das Hauptthema das Gespräch mit Ihrem Präsidenten [Cyril Ramaphosa] und meinem Präsidenten [Donald Trump] im Oval Office; wie es ​ein⁣ Gespräch oder ein Glaubenssystem gibt, dass in Südafrika ein weißer Völkermord ⁤stattfindet und weiße Farmer gezielt werden und ihr Land gestohlen bekommen.“

Burns betonte, dass Präsident Trump ein Mann des Friedens sei und sein‍ Ziel sei es, Frieden und Wohlstand in alle Nationen zu bringen. Er sprach über die Kriminalitätsprobleme ‍in Südafrika und die Bedenken der Afrikaner hinsichtlich des Schutzes durch die Strafverfolgungsbehörden.

In Bezug auf das G20-Treffen und den Wechsel zur US-Präsidentschaft im November äußerte Burns,⁣ dass Brics eine große Herausforderung darstelle und⁢ dass die Organisation eine separate Währung schaffen wolle, um den US-Dollar anzugreifen, was nicht gut für Verhandlungen und Handel sei.

Abschließend wurde Burns gefragt, ob er Präsident Trump beim⁣ G20-Gipfel im November erwarte. Er antwortete, dass er nicht für ‌ihn sprechen ⁣könne, aber ⁤wenn es⁤ nach ihm ginge, würde er dem Präsidenten raten, am G20-Gipfel teilzunehmen.