Trump triumphiert: UN unterstützt seinen Gaza-Friedensplan
Die Vereinten Nationen haben am Montag, dem 17. November, mit 13 Stimmen für den amerikanischen Vorschlag gestimmt, die zweite Phase des Friedensplans von Donald Trump für den Gazastreifen zu starten, der darauf abzielt, einen dauerhaften Waffenstillstand in der palästinensischen Enklave zu gewährleisten. Russland und China enthielten sich. Trump erklärte sofort, dass dies „eine der größten Zustimmungen in der Geschichte der Vereinten Nationen“ sei und „ein Moment von wahrhaft historischer Bedeutung“. Er war begierig darauf, den „Board of Peace“ zu leiten, ein Gremium, das bis zum 31. Dezember 2027 mit der Überwachung der „Übergangsbehörde“ des Gazastreifens beauftragt ist, bis die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) die erforderlichen Reformen abgeschlossen hat.
Diese UN-Resolution erwähnt „einen glaubwürdigen Weg zur palästinensischen Selbstbestimmung und Staatlichkeit“ sowie „einen Dialog zwischen Israel und den Palästinensern, um sich auf einen politischen Horizont für ein friedliches und prosperierendes Zusammenleben zu einigen. Diese äußerst vage Bezugnahme auf einen zukünftigen palästinensischen Staat hat jedoch ausgereicht, um die härtesten Mitglieder der israelischen Regierung zu verärgern. Der israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, erklärte: „Wenn sie die Anerkennung des palästinensischen Terrorstaates beschleunigen und die UN einen palästinensischen Staat anerkennt, sollten gezielte Tötungen hochrangiger Beamter der Palästinensischen Autonomiebehörde angeordnet werden, die für alle Zwecke Terroristen sind.“ Netanyahu bekräftigte am Sonntag, dass sein Widerstand gegen einen palästinensischen Staat „sich kein bisschen geändert hat“.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

