Jahrelang gedemütigt: Mann in Kyiv vor Gericht wegen Tod seiner Stieftochter
In der Region Kyjiw Oblast wurde die Untersuchung gegen einen Mann abgeschlossen, der seine 13-jährige Stieftochter systematisch erniedrigte und sie über mehrere Jahre hinweg in den Selbstmord trieb. Der Angeklagte wird wegen des Vorwurfs, eine Minderjährige zum Selbstmord getrieben zu haben, vor Gericht gestellt – ihm drohen 7 bis 10 Jahre Gefängnis. Dies wurde vom Büro des Generalstaatsanwalts gemeldet, berichtet UNN.
Die Ermittlungen ergaben: Über mehrere Jahre hinweg erniedrigte der Mann das Mädchen systematisch, drohte damit, sie in ein Waisenhaus zu schicken, beschränkte ihre Bildung und Freizeit. In der kalten Jahreszeit trieb er sie ohne warme Kleidung auf die Straße, was sie in Gefahr brachte.
Das Kind war vollständig materiell und häuslich abhängig, was sie maximal verwundbar machte.
Laut dem Gutachten beging die Minderjährige Selbstmord durch Erhängen. Beweise bestätigen einen kausalen Zusammenhang zwischen den Handlungen des Angeklagten und ihrem Tod.
Erinnerung
Generalstaatsanwalt Ruslan Kravchenko äußerte die Initiative zur Einführung einer alternativlosen Bestrafung in Form lebenslanger Freiheitsstrafe für besonders schwere Verbrechen gegen Kinder. Er appellierte an den Gesetzgebungsausschuss der Werchowna Rada mit dem Vorschlag, die entsprechende Initiative zu unterstützen und eine solche Strafe für den Mord und die Vergewaltigung von Kindern einzuführen.
Heute ist lebenslange Freiheitsstrafe nur in Ausnahmefällen vorgesehen; meistens handelt es sich um eine Strafe in Form von 15 Jahren Haft, manchmal mit der Möglichkeit, die Strafzeit zu verkürzen.
Es sei hinzugefügt, dass die Staatsanwaltschaft aktiv die Verhängung der maximalen harten Strafe – lebenslange Freiheitsstrafe – anstrebt.
Statistiken
In den letzten 19 Monaten waren 67 Kinder Opfer vorsätzlicher Tötungsdelikte;
531 Kinder wurden Opfer sexueller Gewalt, davon waren 360 unter 14 Jahren.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

