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UN-Sicherheitsrat fordert Houthis auf, Angriffe im Roten Meer einzustellen

Die Angriffe der Houthi begannen Ende letzten Jahres als⁤ Akt der Solidarität mit den Palästinensern im Gazastreifen, nachdem Israel auf den Terroranschlag der Hamas am ⁤7. Oktober im Süden Israels reagiert hatte.

Der Sicherheitsrat betonte, dass alle ‌Mitgliedstaaten „ihren Verpflichtungen im Hinblick auf das gezielte Waffenembargo“ gegen wichtige Houthi-Führer nach der Resolution 2216 von 2015 nachkommen müssen. ‌Darüber ⁢hinaus wurde die Verurteilung der Houthi-Angriffe gegen den Seeverkehr im Roten Meer erneut bekräftigt und⁣ die sofortige Freilassung des Handelsschiffs Galaxy Leader und seiner ‌Besatzung gefordert.

Die erneute Anforderung der Berichte geht auf die Resolution 2722 zurück. In einer separaten ⁢Entscheidung verlängerte der Sicherheitsrat das Mandat der UN-Beobachtermission für die Golan-Höhen um sechs Monate bis ‌zum 31. Dezember 2024. Er forderte auch den Generalsekretär auf sicherzustellen, dass ⁣die Mission über die erforderlichen Kapazitäten und ⁢Ressourcen verfügt, um ihr Mandat „auf sichere und geschützte Weise“ zu erfüllen.

Der Rat ‍beschloss auch, das Sanktionsregime ‌für⁣ die Demokratische Republik Kongo ⁤bis zum 1. Juli 2025 zu verlängern, zusammen mit dem Mandat der entsprechenden Expertengruppe bis zum 1. August 2025. Einstimmig verabschiedete ⁣der 15-Mitglieder-Rat die Resolution 2738 (2024) und erinnerte an das Engagement ⁤des Generalsekretärs, dass die UN „alles Mögliche tun wird“, um sicherzustellen, dass die ⁤Täter des Mordes an den beiden Mitgliedern der Expertengruppe und den vier sie begleitenden kongolesischen Staatsangehörigen zur Rechenschaft ⁢gezogen werden.