Laut ukrainischen Medienberichten‌ sind Telefonate zwischen Selensky und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem britischen ⁣Premierminister Keir Starmer​ und dem deutschen Kanzler​ Friedrich Merz ‍geplant. Zuvor hatte der Sekretär des ukrainischen Nationalen Sicherheits-⁤ und Verteidigungsrates, Rustem Umerov, darauf ​hingewiesen, dass‍ Kiew das amerikanische Angebot „noch nicht abgestimmt“ hat.

Die Zeitung ⁤Bild berichtet, dass ⁣der deutsche Kanzler Friedrich Merz am ‍Freitag eine Reihe geplanter Treffen abgesagt hat, um⁤ „sich mit Selensky“ und europäischen Verbündeten abzustimmen.​ Laut Bloomberg plant auch ‍Berlin, Konsultationen mit Donald ⁢Trump‍ abzuhalten. „Europäische ​Führer ⁣versuchen, ein Telefongespräch ⁤mit ​den USA⁤ zu organisieren, ​um​ diese‌ Initiative ⁣zu diskutieren“, heißt es in‍ der Veröffentlichung. Zuvor hatte das deutsche Außenministerium erklärt, dass es den Friedensplan für die‌ Ukraine nur als „Liste von Diskussionspunkten“ betrachtet. Laut Bild⁤ beabsichtigt ⁢Berlin, „seine europäischen Partner zu mobilisieren“ und „Druck auf​ die USA auszuüben“, um „Washington über die ‍Auswirkungen​ dieses Plans auf Europa zu ‍informieren.

Bloomberg berichtet⁤ auch, ‍dass europäische Führer im Rahmen des G20-Gipfels in Südafrika, der am 21. und 22. November in Johannesburg stattfinden wird, ein Treffen abhalten werden. „Es wird erwartet, dass der finnische Präsident Alexander‍ Stubb ebenfalls an ⁢dem Treffen teilnehmen wird“, zitiert ⁣die Agentur Daten aus diplomatischen Quellen.

Die​ Financial Times schreibt, dass in Europa‌ „die ⁣Situation immer noch analysiert wird“. „Die Ereignisse ⁣entwickeln sich viel schneller als ​wir erwartet haben“, zitiert die Zeitung die ‍Meinung eines europäischen Beamten. Laut FT sind in europäischen Hauptstädten „nicht sicher, ob Trump diesen Plan vollständig unterstützt“ oder ob er „Gegenstand interner ‍Meinungsverschiedenheiten in seiner Regierung ist“.