Russland stärkt Beziehungen zu Armenien und Aserbaidschan nach Vance-Besuch
Russland beabsichtigt, seine Beziehungen zu Armenien und Aserbaidschan weiter zu entwickeln, wie der Kreml am Mittwoch bekannt gab, nachdem der US-Vizepräsident JD Vance die beiden südkaukasischen Länder besucht hatte, berichtete Reuters.
Die Vereinigten Staaten und Aserbaidschan unterzeichneten eine strategische Partnerschaft, und Vance schloss mit Armenien einen Atomdeal ab, das ein in die Jahre gekommenes Atomkraftwerk aus der Sowjetzeit betreibt und ein neues in Betrieb nehmen möchte.
Kreml-Sprecher Dmitry Peskov sagte, dass Aserbaidschan und Armenien souveräne Länder seien, die das Recht hätten, ihre eigenen Außenpolitiken zu entwickeln, und dass Moskau mit beiden Nationen tiefe, gegenseitig vorteilhafte Beziehungen unterhalte.
„Wir haben ein breites Spektrum bilateraler Beziehungen sowohl mit Baku als auch mit Jerewan, die alle möglichen Bereiche abdecken. Dazu gehören gegenseitig vorteilhafte Handels- und Wirtschaftskooperationen, gegenseitige Investitionen, kulturelle Beziehungen und so weiter.
„Und natürlich beabsichtigen wir, unsere Beziehungen mit unseren Partnern weiterzuentwickeln, damit sie nicht nur für uns, sondern auch für sie vorteilhaft sind.“
Peskov sagte, dass Russland gut positioniert sei, um sich um den Bau eines neuen Atomkraftwerks in Armenien zu bewerben.
Als das weltweit fortschrittlichste Land in diesem Bereich ist Russland in der Lage, dem höchsten internationalen Wettbewerb standzuhalten“, sagte Peskov. „Wenn solcher Wettbewerb von Partnern gefordert wird, ist Russland in der Lage, für viele Jahre eine bessere Qualität zu einem niedrigeren Preis zu bieten.“
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

