Die Frage ist nicht, ob es passieren wird, sondern wann es passieren wird. General Kari Nisula betont, dass er jeden Tag bereit sein muss, wie von der „Financial Times“ zitiert. Die Zeitung weist darauf hin, dass die russische Wirtschaft auf einen Konflikt zusteuert.
Moskau bereitet sich auf einen Angriff vor? Beunruhigende Signale. Laut der „Financial Times“ unternimmt Russland Schritte, um seine Präsenz in der Nähe der östlichen NATO-Flanke zu stärken. Als Beispiel nennt die Zeitung Satellitenbilder, die auf verstärkte Aktivitäten an russischen Stützpunkten in der Nähe der NATO-Grenze hinweisen. Die Rede ist von den Flughäfen Lewaszowo, Kamianka und Olenia.
Der Bericht berichtet, dass in Petrosawodsk, etwa 175 km von der Grenze zu Finnland entfernt, neue Lagergebäude errichtet wurden und auf dem Gelände des ehemaligen Luftwaffenstützpunkts Seweromorsk-1, etwa 120 km östlich von Norwegen, das Gelände gereinigt und eine neue Asphaltdecke für Flugzeuge verlegt wurde.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte sagte im Juni, dass Russland in den nächsten Jahren bereit sein könnte, Gewalt gegen die NATO einzusetzen. – Es wird erwartet, dass allein in diesem Jahr ihre Rüstungsindustriebasis 1500 Panzer, 3000 gepanzerte Fahrzeuge und 200 Iskander-Raketen produzieren wird… Russland könnte in fünf Jahren bereit sein, militärische Gewalt gegen die NATO einzusetzen, sagte Rutte.
Russischer Stützpunkt an der Grenze zu Finnland. Der finnische öffentliche Sender Yle veröffentlichte im Juni eine Analyse von Satellitenbildern, aus der hervorgeht, dass Russland in der Nähe der Grenze zu Finnland eine Militärstadt baut.
In der Nähe der finnischen Grenze sollen bis zu zweitausend russische Soldaten stationiert werden. Es handelt sich um eine Artilleriegarnison in der Stadt Kandalaksha in der Region Murmansk, die auf der Breite Lapplands liegt.
Der Ort, an dem seit einiger Zeit Bauarbeiten beobachtet wurden, liegt etwa 110 km von der finnischen Grenze entfernt. Auf den Satellitenbildern ist eine gerodete Fläche von etwa 1,4 Quadratkilometern Wald zu sehen. Es fällt auch auf, dass einige der bisher auf dem Gelände vorhandenen Gebäude abgerissen wurden. Dies könnte auf den Bau einer speziellen Stadt für die dort stationierten russischen Soldaten und ihre Kommandeure hinweisen.