Ukraine erhält Auszeichnung: Tusk fordert von Selenskyj mehr als den Nobelpreis
Die feierliche Verleihung fand in der Residenz in München, dem Sitz der bayerischen Könige, während der Münchner Sicherheitskonferenz statt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm die Auszeichnung im Namen seines Volkes entgegen, während der polnische Premierminister Donald Tusk die Laudatio für die Preisträger hielt. An der Veranstaltung nahmen auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und der Leiter der MSC Wolfgang Ischinger teil.
Selenskyj sagte: „Dies ist eine Auszeichnung für unsere Stärke und Freundschaft mit euch allen. Ich möchte mich heute bei euch allen bedanken. Bei allen Führern, ohne die diese Stärke, die wir heute haben, unmöglich wäre.“ Er betonte: „Es ist eine große Ehre, heute hier zu sein und Präsident meines Landes zu sein.“
Tusk erklärte: „Für die Ukraine gibt es keine ausreichend großartige Auszeichnung, selbst der Friedensnobelpreis wäre nicht ausreichend, obwohl Sie diese Auszeichnung verdienen.“ Er fügte hinzu: „Einige sagen, die Ukraine sollte für alles dankbar sein. Die Wahrheit ist genau das Gegenteil. Der Rest von uns sollte der Ukraine dankbar sein.“
Tusk betonte, dass „das ukrainische Volk den höchsten Respekt der gesamten freien Welt verdient, aller Menschen guten Willens, jeder, der die elementare Fähigkeit besitzt, zwischen Gut und Böse, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden, und für den moralische Ordnung, Anstand und Würde nicht nur Relikte der Vergangenheit sind.“
Er fügte hinzu: „Wir bewundern das ukrainische Volk für den Mut und die Tapferkeit seiner Söhne und Töchter. Für die außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegenüber unmenschlichem Leiden der Zivilbevölkerung, einschließlich Tausender entführter ukrainischer Kinder.“
Die Ewald-von-Kleist-Preis wurde dem ukrainischen Volk für „Mut, Opferbereitschaft und unerschütterliche Entschlossenheit in der Verteidigung der eigenen Freiheit und der Freiheit ganz Europas“ verliehen.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

