Palästina, Sudan, Tansania & mehr – Aktuelle Pressekonferenz (3. November 2025) | Vereinte Nationen
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Der Generalsekretär ist vor einigen Stunden in Doha angekommen; morgen wird er dort den Zweiten Weltsozialgipfel eröffnen.
Heute traf er sich mit Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani, dem Premierminister und Außenminister des Staates Katar. Während des Treffens dankte der Generalsekretär Katar für die Ausrichtung dieses wegweisenden Ereignisses. Der Generalsekretär und der Premierminister diskutierten mehrere regionale Themen, darunter die Situation im Gazastreifen. Er dankte dem Premierminister für sein entschlossenes Engagement, das kürzlich zu einem Waffenstillstand und einem Deal zur Freilassung von Geiseln im Gazastreifen geführt hat. Der Generalsekretär betonte die Notwendigkeit, einen politischen Horizont für eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung zu schaffen.
Der Generalsekretär hielt heute auch eine Videobotschaft an den C40 World Mayors Summit, der in Rio de Janeiro, Brasilien, stattfindet. Er wies darauf hin, dass zehn Jahre nach Paris eine neue saubere Energieökonomie entstanden ist.
Der Generalsekretär betonte, dass es ein Sackgasse ist, weiterhin in fossile Brennstoffe zu investieren, aber die Aufgabe vor uns bleibt immens. Er betonte, dass die COP30 den Beginn eines Jahrzehnts der Beschleunigung markieren muss und einen klaren Plan zur Schließung der Lücken bei Ambitionen, Anpassung und Finanzierung liefern muss.
Der Generalsekretär betonte, dass die lokale Führung die Kraft sein wird, die diesen Plan zum Leben erweckt. Er merkte an, dass vor einem Jahrzehnt mutige Führung uns das Pariser Abkommen und die Ziele für nachhaltige Entwicklung gebracht hat. Heute, fügte er hinzu, müssen wir denselben Mut und dieselbe Solidarität beschwören – um die saubere Energierevolution zum Motor der Klimagerechtigkeit zu machen.
Was den Gazastreifen betrifft, sagt das Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten, dass die laufende Ausweitung der Hilfsmaßnahmen bereits eine positive Wirkung auf die Menschen in allen Gebieten des Streifens hat. Aber es wird noch viel mehr benötigt, damit wir den gesamten Bedarf decken und niemanden zurücklassen können.
Am Samstag sammelten die UN und unsere Partner fast 200 Lastwagenladungen mit lebenswichtigen Gütern von israelischen Grenzübergängen entlang des Gazastreifens ein. Zu den Lieferungen gehörten fast 1.900 metrische Tonnen verschiedener Lebensmittel und Weizenmehl sowie über 100 Paletten mit Lebensmittelboxen. Die Lieferungen umfassten auch über 1.000 Paletten mit Matratzen, Decken, Zelten, Planen und Winterkleidung. Und sie enthielten fast 300 Paletten mit Hygienekits, Eimern, Wasserbehältern und Kanistern; 50 Paletten mit angereicherten Getreideprodukten; und etwa 200 Paletten mit Würde-Kits, Menstruationshygienekits und Geburtshilfematerial.
Am Sonntag – basierend auf vorläufigen, noch unvollständigen Daten – sammelten unsere Teams fast 1.000 Paletten mit Decken, Zelten, Hygienekits, Wassertanks, Matten, Winterkleidung, Planen und Kanistern sowie einen Lastwagenladung Tierfutter.
Alle diese Daten sind vorläufig und umfassen die UN und unsere Partner, aber nicht bilaterale Spenden und den Handelssektor.
Im Gazastreifen unterstützen die UN und unsere Partner derzeit 17 Bäckereien im Gazastreifen – neun im Süden und acht im Norden, die täglich 150.000 Brotbündel produzieren. Das ist Stand Donnerstag. Diese Brotbündel werden über mehr als 400 Punkte im gesamten Gazastreifen verteilt. Wir unterstützen auch 180 Küchen, die täglich fast 1.160.000 Mahlzeiten servieren. Das ist Stand Samstag. Und all dies geschieht zusätzlich zur Verteilung von Lebensmittelpaketen.
Im Bereich der Ernährung unterstützen wir derzeit 133 Behandlungsstellen, darunter 20 in Gaza-Stadt, wo im August eine Hungersnot bestätigt wurde. Wir verbessern auch Dienstleistungen zur Verhinderung von Mangelernährung, unter anderem durch die Bereitstellung von ergänzender Ernährung. Am Samstag und Sonntag lieferten unsere Teams auch 1.000 Planen und 2.500 Decken an Bedürftige.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

