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Der ​Generalsekretär hat die Verlegung der ​Staatsrätin Daw ⁣Aung San Suu Kyi in eine bestimmte Residenz zur ⁣Kenntnis genommen. Er appelliert⁣ an ‍die schnelle‍ und bedingungslose Freilassung aller willkürlich Inhaftierten als grundlegenden Schritt⁤ hin zu Bedingungen, ⁣die für einen glaubwürdigen politischen Prozess förderlich sind.

Eine lebensfähige politische Lösung muss auf⁣ einem sofortigen Gewaltverzicht und einem echten Bekenntnis zu inklusivem Dialog beruhen. Er betont⁣ die Bedeutung eines fortgesetzten​ Dialogs zwischen allen relevanten Stakeholdern in Myanmar und ⁤seinem‍ Sondergesandten darüber, wie die ​Vereinten Nationen und ihre Partner, insbesondere die ASEAN,⁢ Bemühungen ‌zur Unterstützung von Anstrengungen⁣ hin zu einer friedlichen Lösung im Interesse des Volkes ⁤von Myanmar unterstützen können,‍ wie es vom Sicherheitsrat und der Generalversammlung gefordert wird.

Im besetzten palästinensischen Gebiet warnt das Büro für die Koordinierung ⁢humanitärer Angelegenheiten davor, dass weiterhin Berichte über Schüsse und ‍Angriffe⁢ auf Wohngebiete in Gaza eingehen, die zivile Opfer fordern. Gestern wurde im ​Jabalya Camp eine​ von der UN betriebene Schule, in der vertriebene Familien⁢ untergebracht sind, von Schüssen getroffen, und⁤ zwei Personen ⁣wurden verletzt.

OCHA betont erneut, dass nach internationalem humanitärem Recht Zivilisten und zivile Infrastruktur⁣ geschützt werden⁣ müssen.

Unterdessen berichten⁣ Humanitäre, die im Bereich⁢ der Sanitärversorgung tätig sind, dass​ vier von fünf Abwasserpumpstationen nicht funktionieren. Dadurch gelangen täglich etwa 40.000 Kubikmeter unbehandeltes Abwasser ins Meer und in Gebiete, in denen Familien untergebracht ​sind. Einschränkungen bei der Einfuhr von lebenswichtigen Gütern wie Generatoren und Ersatzteilen müssen aufgehoben werden, damit das Wasser ordnungsgemäß⁤ gepumpt ⁤und⁢ ein ​weiterer Zusammenbruch dieser Systeme verhindert werden kann.

In Bezug auf die Ernährungssicherheit teilte​ die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation ‌gestern ‍mit, dass‍ sie nun allen Hirtenhaushalten‍ mit‌ mindestens einem ⁢Schaf‍ oder einer Ziege, die die Feindseligkeiten ⁣überlebt haben,​ finanzielle Unterstützung ⁤geleistet hat. Das sind⁣ mehr als 2.000⁢ Hirtenhaushalte, ein Viertel von ihnen⁢ wird von Frauen geführt.

Dies hat ⁤die ⁤lokale Produktion von Milch und Protein unterstützt, was ein wirksamer ⁢Weg ist, um ⁣insbesondere ⁤bei Kindern der Mangelernährung‍ entgegenzuwirken.

Im⁣ Westjordanland haben die israelischen Behörden⁤ letzte Woche endgültige ⁤Räumungsbescheide an ‌sieben weitere Familien im Gebiet Batn al Hawa in Ostjerusalem bis Mitte Mai zugestellt. Das soll Platz ⁤für Siedler schaffen, die ⁤das Gebäude ⁤übernehmen​ sollen, und mehr als 40 Personen, die Hälfte davon ⁣Kinder, akut von Vertreibung bedrohen.

Bislang wurden ​in diesem‍ Jahr ‌17 Familien – darunter 30 Kinder – zwangsweise aus ihren Häusern in diesem Viertel vertrieben.

OCHA fordert​ erneut den Schutz⁢ von Zivilisten. Räumungen, Zerstörungen und ​Gewalt haben schwerwiegende physische, soziale, wirtschaftliche und ⁣emotionale Auswirkungen ⁣und vertiefen humanitäre⁢ Bedürfnisse.

Aus‍ der Ukraine​ berichtet OCHA, dass wir und unsere humanitären Partner zwischen Montag und den frühen Morgenstunden ‍des heutigen Tages über ⁢sechs Hilfskonvois ‌Frontgemeinden in der östlichen und südlichen Ukraine erreicht ⁤haben und dringend benötigte ⁢Hilfe in den Regionen⁣ Dnipro, Donetsk, Kharkiv und Kherson geliefert ⁣haben.

Die Konvois​ erreichten 4.000 Menschen mit‌ Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Würde-Kits, Generatoren, Kleidung und Erste-Hilfe-Kits.

In den letzten 24 Stunden haben Angriffe und Feindseligkeiten in der gesamten Ukraine Berichten zufolge mindestens zwei Zivilisten getötet und 58 weitere ‌verletzt, wobei die⁤ Regionen Dnipro, Sumy,​ Kherson, Kharkiv und Odesa zu ⁤den am stärksten betroffenen gehören. Häuser, eine Schule, ⁤Eisenbahninfrastruktur und Geschäfte wurden beschädigt.

Unsere humanitären Partner reagierten schnell in Odesa und Dnipro⁣ und ⁢stellten Unterkünfte, psychosoziale Unterstützung, Rechtsbeistand,⁢ warme Mahlzeiten, Hygienekits‌ und Materialien für Notreparaturen bereit. In Dnipro wurden auch Drohnenangriffe auf‍ humanitäre Fahrzeuge verübt, jedoch⁢ wurden‍ glücklicherweise keine Verletzungen gemeldet.

Gestern und‌ heute evakuierten örtliche⁢ Behörden ​mit Unterstützung unserer humanitären⁢ Partner fast 370 Menschen,‌ darunter⁢ 25 Kinder, aus Frontgebieten ⁢von Donetsk.