Nachdem es bereits Alarme wegen Drohnen an Flughäfen in Dänemark und Norwegen gegeben hatte, wurde nun auch an einem der größten Flughäfen Deutschlands ein Drohnenalarm ausgelöst. Zeugen meldeten der Polizei am Donnerstagabend um 21.30 Uhr Ortszeit, dass sie über dem Münchner Flughafen eine Drohne gesehen hätten. Die Drohne konnte zunächst nicht lokalisiert werden, wurde aber eine Stunde später von Polizei und Flughafenpersonal über dem Flughafen entdeckt. Aufgrund der Dunkelheit konnten jedoch keine genauen Informationen über die Drohne eingeholt werden. Daraufhin wurden ab 22.30 Uhr alle Flüge am Münchner Flughafen eingestellt.
15 ankommende Flüge am Münchner Flughafen wurden umgeleitet nach Stuttgart, Nürnberg, Wien und Frankfurt. Mit der Absage von 17 Abflügen am Münchner Flughafen saßen etwa 3.000 Passagiere am Flughafen fest. Während die Passagiere die Nacht am Flughafen verbrachten, wurden sie von den Behörden mit Feldbetten, Essen und Getränken versorgt. Die Verantwortlichen konnten bisher nicht feststellen, wer hinter der Drohnenbedrohung steckt, und Polizeihubschrauber wurden um den Flughafen München stationiert. Es wurde angekündigt, dass die Flüge am Münchner Flughafen im Laufe des Tages wieder aufgenommen werden könnten.
Letzte Woche wurde in Schleswig-Holstein in der Stadt Kiel in Deutschland eine Untersuchung eingeleitet, nachdem Drohnen über kritischen Infrastrukturen, einschließlich eines Kraftwerks, gesichtet wurden. Letzte Woche waren auch die baltischen Länder in Alarmbereitschaft, nachdem Drohnen an Flughäfen in Dänemark und Norwegen gesichtet wurden. Dänemark hatte um Unterstützung von Nachbarländern für die Sicherheit des Gipfeltreffens der Regierungschefs und Staatspräsidenten der Europäischen Union gebeten, das am 1. und 2. Oktober stattfand.
Team
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Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
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