Bietet die EU China das Richtige zum Kauf an?
Europa steht vor einem immer größer werdenden Handelsdefizit mit China und hat laut Analysten nur begrenzte Möglichkeiten, die Situation kurzfristig auszugleichen, obwohl es immer noch einen Vorteil in Schlüsselsektoren wie Pharmazeutika, Maschinen und Komponenten hat.
Viele der umgeleiteten Exporte Chinas gingen in die Europäische Union, was den Druck nach einem Handelsdefizit von 305 Milliarden Euro (357,9 Milliarden US-Dollar) mit China im vergangenen Jahr noch verstärkte – bevor Trump seinen Handelskrieg startete.
„Die Handelsungleichgewichte werden sich viel, viel, viel verschlimmern“, sagte Jacob Gunter, Leitender Analyst für Wirtschaftsforschung am Mercator Institute for China Studies, einem in Berlin ansässigen Think Tank.
Europa könnte immer noch Rohstoffe, landwirtschaftliche Produkte oder Dienstleistungen nach China verkaufen, aber seine traditionelle Stärke im Export von Industriegütern habe sich schnell verringert, so Gunter.
Chinas Rekordhandelsüberschuss sorgte in ganz Europa für Schlagzeilen und löste eine neue Runde von Warnungen von Politikern aus.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

