Die T1 und T2 (oben) haben seit ihrer Einführung im Oktober 2025 in Südafrika mehr als 4.500 Einheiten verkauft.
Die Motor Industry Staff Association (Misa) feiert die Ankündigung von Jetour, ab 2027 einige seiner Modelle in Südafrika herzustellen.
Zu Beginn dieses Jahres äußerte Misa Bedenken gegenüber dem Ministerium für Handel, Industrie und Wettbewerb, dass Regierung und Industriepartner sicherstellen müssten, dass ausländische Investitionen in nachhaltige Arbeitsplätze und die Entwicklung von Fähigkeiten umgesetzt würden.
Martlé Keyter, Chief Executive of Operations bei Misa, bezeichnete die Entscheidung als Sieg für die Gewerkschaft, da sie konsequent darauf gedrängt hatte, dass chinesische Automobilhersteller lokal produzieren. Endlich werde die Vision Realität.
„Die Entscheidung von Jetour bedeutet Arbeitsplätze, Fähigkeiten und Chancen für unsere Mitglieder und ihre Familien. Wir freuen uns auf eine tiefere Zusammenarbeit mit chinesischen Automobilherstellern“, fügte Keyter hinzu.
Jetour-Präsident Ke Chuandeng gab die Ankündigung auf der Auto China 2026 in Peking bekannt.
Die Ankündigung von Chuandeng deutet darauf hin, dass die immer beliebter werdende T-Serie, die im Oktober des letzten Jahres in Südafrika eingeführt wurde, ab nächstem Jahr lokal produziert wird.
Dies wird möglich, nachdem Chery South Africa Anfang dieses Jahres bekannt gegeben hatte, dass es das Nissan-Werk in Rosslyn, Pretoria, erworben hatte.
Obwohl Jetour und Chery lokal als separate Marken positioniert sind, sind sie global eng miteinander verbunden, wobei Jetour eine der Marken unter dem Dach der Chery Group ist.
Bis Mitte 2027 strebt Chery an, jährlich 50.000 Einheiten zu produzieren und mehr als 3.000 Arbeitsplätze in den Bereichen Fertigung und Lieferkette zu schaffen.
Auto China 2026 konzentrierte sich auch stark auf Elektrifizierung, Hybridisierung und intelligente Mobilitätssysteme.
Mit der Einführung der Plug-in-Hybrid-Elektroreihe der Jetour T-Serie im letzten Monat glaubt Misa auch, dass die Investition eine Gelegenheit für den Wissenstransfer und die Zusammenarbeit darstellt.
„Chinesische Automobilhersteller bringen fortgeschrittene Expertise in Elektrifizierung, Hybridisierung und intelligenten Mobilitätssystemen mit“, erklärte Misa in einer Stellungnahme.
„Die südafrikanischen Arbeiter profitieren immens von der Exposition gegenüber diesen Technologien, um sicherzustellen, dass die Automobilindustrie in einem sich schnell verändernden globalen Markt wettbewerbsfähig bleibt.“