Große Kundgebungen zum Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk
Massenversammlungen kennzeichneten das Internationale Solidaritätstag mit dem palästinensischen Volk, als die Zahl der Opfer von Israels Angriff auf Gaza 70.000 überschritt. In Paris füllten etwa 50.000 Demonstranten die Boulevards der Hauptstadt und skandierten „Gaza, Gaza, Paris steht an deiner Seite“ und „Von Paris nach Gaza, Widerstand!“. In London forderten bis zu 100.000 Teilnehmer Rechenschaft für Israels Verbrechen und riefen zum Schutz der immer noch unter Belagerung gefangenen Palästinenser auf. In Rom mobilisierten erneut Massendemonstrationen und von Gewerkschaften geführte Streiks gegen Israels Krieg. UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese und Klimaaktivistin Greta Thunberg schlossen sich dem Protest an und verstärkten die Forderungen nach einem Ende der Straffreiheit Israels. Albanese erklärte, dass Israel nicht nur in Gaza, sondern auch im besetzten Westjordanland „Völkermord an den Palästinensern“ begehe und betonte, dass ethnische Säuberungen gestoppt werden müssen. Die Türkei markierte den Tag mit festen Erklärungen der Unterstützung, wobei Außenminister Hakan Fidan anhaltende Bemühungen zur Sicherung eines gerechten Friedens versprach, in dem die Palästinenser in Freiheit und Wohlstand leben können. Trotz eines von den USA vermittelten Waffenstillstands besetzt Israel weiterhin mehr als die Hälfte von Gaza und hat wiederholt tödliche Angriffe in Verletzung der Vereinbarung durchgeführt. Seit Inkrafttreten des Waffenstillstands am 10. Oktober wurden mindestens 500 israelische Verstöße dokumentiert, bei denen fast 350 Palästinenser getötet wurden.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

