Spannende Themen: Libanon, Palästina, Sudan & mehr – Tägliche Pressekonferenz (11. März 2026) | Vereinte Nationen
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Der Generalsekretär ist vor kurzem in der Türkei gelandet, um seinen Ramadan-Solidaritätsbesuch zu beginnen, den wir gestern angekündigt haben. Morgen wird er sich mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen treffen, die Flüchtlinge unterstützen. Er wird auch die Provinzdirektion für Migrationsmanagement in Ankara besuchen, eine der Provinzfilialen des Präsidiums für Migrationsmanagement, die für Verfahren im Zusammenhang mit Ausländern in der Türkei zuständig ist.
Dieser Besuch soll die Großzügigkeit der Türkei bei der Aufnahme von Flüchtlingen hervorheben. Der Generalsekretär wird auf seine frühere Tätigkeit als Hoher Kommissar für Flüchtlinge zurückgreifen und die Teilnehmer zu Fragen im Zusammenhang mit ihrer Situation ansprechen.
Er wird die wichtige und ergänzende Rolle von zivilgesellschaftlichen Organisationen bei der Unterstützung des Schutzes und der Dienstleistung betonen und eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Regierung fördern, um die Koordination zu verbessern und sicherzustellen, dass rechtzeitige Unterstützung die am stärksten gefährdeten Menschen erreicht.
Im Sicherheitsrat fand heute Morgen ein Treffen zu Libanon statt. In ihrer Ansprache an die Ratsmitglieder wies Rosemary DiCarlo, die Untergeneralsekretärin für Politik und Friedenskonsolidierung, darauf hin, dass die Entscheidung der Hisbollah, Israel am 2. März anzugreifen, Libanon erneut in einen Konflikt verwickelt hat, den es weder gesucht hat noch sich leisten kann.
Frau DiCarlo betonte, dass Gewalt gestoppt werden muss, um weiteren Verlust von Menschenleben zu verhindern und Raum für einen sinnvollen politischen Dialog zu schaffen. Sie unterstrich, dass die Vereinten Nationen weiterhin eng mit allen Beteiligten zusammenarbeiten werden, um Ruhe wiederherzustellen und Zivilisten zu schützen.
Auch Jean-Pierre Lacroix, der Leiter unserer Friedensoperationen, informierte die Mitglieder. Er sagte, dass die UN-Friedenstruppe im Libanon, UNIFIL, unter den gefährlichen und prekären Bedingungen vor Ort ihr Mandat umsetzt. Er wies darauf hin, dass es mehrere Vorfälle gegeben hat, die die Sicherheit unserer Friedenstruppen gefährdet haben, und betonte, dass alle Parteien eine klare und eindeutige Verantwortung tragen, um die Sicherheit der Friedenstruppen der Vereinten Nationen zu gewährleisten.
Tom Fletcher, der Koordinator für Notfallhilfe, erklärte, dass wir und die breitere humanitäre Gemeinschaft voll mobilisiert sind, um die Bemühungen, die von der Regierung des Libanon zur Bewältigung dieser humanitären Krise geleitet werden, zu ergänzen. Er wies darauf hin, dass wir und unsere Partner über 500.000 warme Mahlzeiten bereitgestellt, über 270.000 Liter abgefülltes Wasser verteilt, Hygieneartikel und Haushaltsbedarf bereitgestellt und 123.000 Liter Kraftstoff zur Aufrechterhaltung wichtiger Dienste geliefert haben. Die Rapid Response Teams liefern lebensrettende Hilfsgüter in Unterkünften, und 125 mobile primäre Gesundheitseinheiten des Gesundheitssektors bieten Dienstleistungen an. Der Kinderschutz und die psychosoziale Unterstützung werden ausgebaut, neben den Vorbereitungen für Notfall-Bargeldhilfe für gefährdete Familien und Kinder.
Die United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL) verzeichnet weiterhin eine zunehmende Anzahl von Vorfällen entlang der Blauen Linie, darunter Raketen und Geschosse, die von Libanon nach Israel abgefeuert werden, sowie Luftangriffe der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, die den Südlibanon, einschließlich Bayt Lif im Westsektor und Qabrikha, Ett Taibe und Raabatt Talateen im Ostsektor, beeinflussen.
Die UN-Mission weist darauf hin, dass auch schwere Artilleriebeschüsse durch Israel in verschiedenen Gebieten des Ostsektors gemeldet wurden. UNIFIL hat auch Bodenbewegungen der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte beobachtet, darunter in der Nähe von Alma al-Shab, Yaroun im Westsektor und El Adeisse in Kafer Kela und Khiyam im Ostsektor.
Die UN-Mission setzt sich weiterhin für humanitären Zugang zur Unterstützung der von den anhaltenden Feindseligkeiten betroffenen Menschen ein. Wir fordern alle Beteiligten auf, diplomatische Kanäle zu nutzen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden und zur Umsetzung der Sicherheitsratsresolution 1701 zurückzukehren.
Vollständige Highlights:
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=5hX7dnEnF38
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

