Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,3 erschütterte die thailändische Hauptstadt Bangkok und ließ Gebäude schwanken. Laut vorläufigen Berichten des deutschen Geoforschungszentrums GFZ ereignete sich das Beben am Mittag in einer Tiefe von 10 Kilometern und hatte sein Epizentrum im benachbarten Myanmar, mit einer Stärke von 7,7.
Nach dem ersten Erdbeben in der Region wurde ein weiteres Beben der Stärke 6,4 registriert. Es liegen keine Informationen über Schäden oder Verluste vor. Tausende von Bewohnern Bangkoks strömten aus ihren Häusern.
In der Metropolregion, in der mehr als 17 Millionen Menschen leben, wurden die Alarmsysteme aktiviert und die Bürger wurden aus Wohnungen und Hotels evakuiert, um auf die Straßen zu gelangen. Aufgrund des Einsturzes eines Wolkenkratzers in Bangkok infolge des Erdbebens gaben die Behörden bekannt, dass mindestens 43 Arbeiter unter den Trümmern eingeschlossen seien. Der Ausnahmezustand wurde in der Stadt ausgerufen, aber später erklärte der stellvertretende Premierminister, dass kein Ausnahmezustand verhängt wurde.