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Keinen zurücklassen“: UN fordert neues Industrieabkommen für die Ärmsten der Welt

In einem Interview mit einem Berater des sudanesischen Ministers für Industrie und Handel, Basher ⁢Abdullah, wird ‌betont, dass der Krieg beendet und die Fabriken wieder in Betrieb genommen werden müssen. Der Konflikt hat​ die Bemühungen ‍des Sudan,⁢ seine⁢ Wirtschaft zu ⁣entwickeln, stark beeinträchtigt. Dennoch bietet die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) auch ‌inmitten eines‍ brutalen ⁣Bürgerkriegs weiterhin Unterstützung für ‌wirtschaftliche Entwicklung und einen Weg zur ‌Erholung.

Die Minister aus Asien, Afrika ⁤und der Karibik, die sich am Samstag im King Abdul Aziz Conference Centre in der saudischen Hauptstadt⁢ versammelten, repräsentieren jeweils eines der ärmsten und verwundbarsten Länder ⁢der Welt, die offiziell von den ‌Vereinten Nationen als am⁢ wenigsten entwickelte Länder (LDCs) eingestuft wurden.

Der Generaldirektor der UNIDO, Gerd Müller, betonte in seiner Eröffnungsrede vor den versammelten Ministern die Notwendigkeit einer entscheidenden Kursänderung und‌ erinnerte daran, ⁣dass die Industrialisierung „essenziell‍ für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele“ ist. Er forderte globale Solidarität,‌ Multilateralismus und Maßnahmen gegen die wachsende Kluft zwischen ⁤Arm und Reich.

Die ‍UNIDO⁤ hat das Ziel, Ländern zu helfen, wirtschaftlichen Schocks standzuhalten und durch Industrialisierung widerstandsfähiger zu werden. In Bangladesch⁤ haben UNIDO-Trainingsprogramme dazu beigetragen,‍ dass Textilfabriken internationale ‌Standards erfüllen und Millionen von Arbeitsplätzen für Frauen geschaffen wurden. In Nepal werden junge Menschen mit⁤ Coding- und ⁤digitalen Fähigkeiten ausgestattet, um die digitale Kluft zu schließen.

In Sudan unterstützt ⁢die Agentur Agribusiness, zielt auf Kleinbauern und Unternehmer ab und hilft jungen Menschen ⁤und ​Frauen, Zugang zu Finanzierungen⁢ zu erhalten, um den Privatsektor auf eine Zeit des Friedens und der Stabilität vorzubereiten.‍ Die Minister verpflichteten ⁢sich, die Industrie zu modernisieren, die erforderlichen Mittel​ bereitzustellen und enger zusammenzuarbeiten, um die globalen Ziele der UN zu erreichen.

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Die Verpflichtungen, die in ⁣Riyadh eingegangen wurden, markieren⁣ einen entscheidenden Schritt, um sicherzustellen, dass Millionen von Menschen in den verwundbarsten ​Ländern der Welt in einer vernetzten globalen Wirtschaft gedeihen‌ können.

Team

Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.

Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

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Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen. Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.