Gipfeltreffen der Präsidenten von Kongo und Ruanda in den USA: Friedensabkommen unterzeichnet
Der Präsident des Kongo, Felix Tshisekedi, wird nächste Woche in die USA reisen, um einen endgültigen Vertrag mit seinem ruandischen Amtskollegen zu unterzeichnen, der darauf abzielt, Frieden im Osten des Kongo zu sichern, wie die Regierung des Kongo am Freitag bekannt gab. Dies markiert das Ende monatelanger diplomatischer Bemühungen, die von US-Präsident Donald Trump angeführt wurden.
Die Regierung des Kongo hat oft gesagt, dass die Unterzeichnung des Abkommens von der Bedingung abhängt, dass Ruanda seine Unterstützung für die M23-Rebellen im konfliktgeplagten Osten des Landes zurückzieht.
Die Bestätigung von Tshisekedi über die Unterzeichnung am 4. Dezember erfolgt einen Tag nachdem Ruandas Präsident Paul Kagame Optimismus über das Abkommen geäußert hat, aber darauf hingewiesen hat, dass dauerhafter Frieden in der östlichen Region des Kongo nur erreicht werden kann, wenn „die direkt Beteiligten sich verpflichten, Ergebnisse zu erzielen“.
Der Osten des Kongo wurde von Kämpfen zwischen Regierungstruppen und mehr als 100 bewaffneten Gruppen heimgesucht, wobei die mächtigste die von Ruanda unterstützten M23-Rebellen sind. Der Konflikt eskalierte in diesem Jahr, als die M23 die Hauptstädte der Region, Goma und Bukavu, eroberten und eine bereits eine der größten humanitären Krisen der Welt verschlimmerten.
UN-Experten haben gesagt, dass zwischen 3.000 und 4.000 ruandische Regierungstruppen im Osten des Kongo stationiert sind und gemeinsam mit der M23 operieren. Ruanda bestreitet eine solche Unterstützung, hat aber erklärt, dass alle Maßnahmen im Konflikt ergriffen werden, um sein Territorium zu schützen.
In einem Interview am Freitag sagte Tina Salama, eine Sprecherin von Tshisekedi, dass ein Friedensabkommen ohne Vermischung oder Integration von M23-Kämpfern erreicht werden müsse. Sie sagte, der Abzug der ruandischen Truppen sei bereits in einem früheren Abkommen vereinbart worden, das im Juni von den Außenministern des Kongo und Ruandas unterzeichnet wurde.
„Wir streben Frieden im Rahmen der regionalen Integration an“, sagte Salama. „Was für uns nicht verhandelbar ist, ist die territoriale Integrität der DRK.“
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
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