Die ⁢Vereinigten Staaten haben im vergangenen Jahr mehr als 379.000 US-Dollar-Millionäre hinzugewonnen – im Durchschnitt über ⁢1.000 pro Tag. Laut dem neuesten⁤ Global Wealth Report der Schweizer Bank UBS ist Amerika damit das Land mit der höchsten Anzahl neuer ​Millionäre. Das Land hält nun fast 40% der weltweiten Millionäre. Der Anstieg des Reichtums wurde hauptsächlich durch die starke Performance des Aktienmarktes und einen stabilen US-Dollar ​vorangetrieben. Der ‍S&P 500 Index stieg im letzten Jahr um über 23%, was den Wert von Investitionen und Vermögenswerten steigerte. Weltweit wuchs das persönliche Vermögen um 4,6%, aber in den Amerikas gab es einen noch größeren Anstieg von mehr als 11%. ‌Dieser starke Anstieg ließ die⁢ Region im Vergleich zu Europa, Asien und anderen Teilen der Welt herausstechen.

Trotz des Anstiegs‍ der Millionäre haben die meisten ⁤Menschen weltweit weit weniger Vermögen. Laut dem Bericht haben über​ 80% der Erwachsenen ‌ein Nettovermögen von unter 100.000 US-Dollar. Nur etwa 1,6% der weltweiten erwachsenen Bevölkerung hat ein Vermögen von 1 Million ⁣US-Dollar oder mehr. Großchina – zu dem Festlandchina, Hongkong und Taiwan gehören – hatte die​ höchste Anzahl von Menschen mit Vermögen zwischen 100.000 und 1 Million US-Dollar. Westeuropa und Nordamerika folgten. ⁣Der Bericht ⁢erklärt auch,⁢ dass „Nettovermögen“ den Wert aller finanziellen⁤ und realen Vermögenswerte, wie Immobilien, abzüglich aller Schulden umfasst. In den Amerikas betrug der durchschnittliche Reichtum pro Erwachsenem ​Ende 2024 rund​ 312.000 US-Dollar -‌ weit unter⁤ der Millionärs-Marke,​ was zeigt,⁢ dass große Vermögensgewinne weiterhin auf eine⁤ kleine Gruppe beschränkt sind. UBS erwartet, ​dass das persönliche Vermögen in‍ den kommenden Jahren weiter⁢ steigen wird, angeführt von​ anhaltendem Wachstum in ‌den USA und Teilen Asiens. ⁣Bis 2029 schätzt die Bank, dass weltweit über 5 Millionen​ weitere Menschen zu den Millionären gehören werden.