JD Vance’s erfolgreiche Reise durch Armenien und Aserbaidschan
Der Besuch des US-amerikanischen Vizepräsidenten JD Vance in Armenien und dann in Aserbaidschan, von Montag, dem 9. Februar, bis Mittwoch, dem 11. Februar, markierte eine neue Phase im Friedensprozess zwischen diesen beiden ehemaligen Sowjetrepubliken im Kaukasus – eine, die weiter voranschreitet als je zuvor. Dies war der erste Besuch eines US-amerikanischen Vizepräsidenten in Armenien und hatte zum Ziel, die Friedensbemühungen von Präsident Donald Trump voranzutreiben, die auf den Vereinbarungen beruhten, die auf dem trilateralen Gipfel in Washington am 8. August 2025 unter der Schirmherrschaft des amerikanischen Präsidenten getroffen wurden. Die Reise unterstützte auch das kommerzielle Projekt namens „Trump Route for International Peace and Prosperity“ (TRIPP), das durch Armenien verlaufen wird und Aserbaidschan mit seiner Exklave Nakhchivan verbinden wird, um den Transit zwischen Zentralasien und Europa zu erleichtern und dabei Russland und den Iran zu umgehen.
Ursprünglich als symbolische Geste gedacht, erwies sich der Besuch als produktiver als erwartet und führte zur Unterzeichnung mehrerer bilateraler Abkommen. Am Montag kündigte Vance den Verkauf von 11 Millionen US-Dollar (9,25 Millionen Euro) an US-Aufklärungsdrohnentechnologie an Armenien an. „Wir schaffen nicht nur Frieden für Armenien. Wir schaffen auch echten Wohlstand für Armenien und die Vereinigten Staaten gemeinsam“, sagte er bei einer Pressekonferenz mit dem armenischen Premierminister Nikol Paschinjan. Die beiden Führer unterzeichneten auch eine Vereinbarung über die zivile nukleare Zusammenarbeit. Vance fügte hinzu, dass die USA bereit seien, fortschrittliche Computerchips nach Armenien zu exportieren und in die Infrastruktur des Landes zu investieren. Diese Ankündigungen sollen Paschinjans Position vor den Parlamentswahlen im Juni stärken.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

