Der ​israelische Premierminister Benjamin Netanyahu ⁢verteidigte in einem Interview ‌mit dem amerikanischen Sender⁣ CBS Präsident Donald Trumps 20-Punkte-Plan für den Gazastreifen und behauptete, dass ⁢sie „eine Chance für den Frieden gegeben haben“.

Netanyahu antwortete auf Fragen zum Waffenstillstand⁣ im Gazastreifen ⁣und‍ sagte: „Wir haben beschlossen, dem Frieden eine‌ Chance zu geben. Die Punkte in Trumps 20-Punkte-Plan sind ziemlich klar.“

Er betonte, ⁢dass Hamas zuerst die Waffen niederlegen müsse und sicherstellen ⁢müsse, dass es⁢ keine Waffenfabriken oder Waffenschmuggel im Gazastreifen gebe. Dies bedeute Entwaffnung.

Netanyahu erklärte, dass sie nach Abschluss ​der ersten Phase des Plans, die den Austausch ‍von‌ Gefangenen vorsieht, auch die⁤ zweite Phase abschließen möchten.‌ Er verwies auf Trumps Aussage, dass Hamas dem⁣ Plan folgen⁢ müsse.

Der israelische ⁢Premierminister Netanyahu sagte: „Trump ⁤sagte, ‚(Wenn Hamas nicht folgt) wird es Ärger geben‘. Ich hoffe, es wird keinen Ärger geben.“

Netanyahu behauptete, dass⁣ er ⁢in zwei Monaten vier historische Friedensabkommen​ unterzeichnet habe und behauptete: „Ich glaube, der Weg zum Frieden liegt in der Stärke.“

Die Vereinigten Staaten und Israel haben ⁤am⁢ 9.⁢ Oktober bekannt gegeben, dass Israel und die Hamas die erste Phase des Waffenstillstandsplans ‍im Gazastreifen genehmigt haben, der bei den laufenden Verhandlungen in⁤ Ägypten vereinbart wurde.

Nachdem⁣ das ‌Abkommen in Ägypten unterzeichnet wurde, trat das‌ Abkommen am ⁢10. Oktober mit der Zustimmung der israelischen Regierung in Kraft.

Nach⁢ dem Rückzug der israelischen Armee entlang der „Gelben Linie“, trat⁢ der Waffenstillstand​ im Gazastreifen am selben Tag um 12:00 Uhr‌ in Kraft.

Während der zwei Jahre dauernden Angriffe Israels im Gazastreifen ⁢kamen 67.682 Menschen ums​ Leben und‍ 170.033 Menschen wurden verletzt.