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Hürriyet - Türkei

Iran: USA muss die Kosten des 12-tägigen Krieges vor den Atomverhandlungen decken

In einem Interview ⁣mit⁤ westlichen Medien sprach Arakçi über die⁤ nuklearen Verhandlungen. Er⁢ betonte, dass ⁤die ‌Haltung der Regierung in ⁣Teheran gegenüber der Trump-Regierung in Bezug auf den ​Neustart der‌ Verhandlungen verschärft wurde und neue Bedingungen festgelegt ⁣wurden. Arakçi wies darauf hin, dass die‍ USA ‍die ⁢Schäden des 12-tägigen Krieges vor Beginn der nuklearen Verhandlungen ausgleichen​ müssen.

Arakçi wies darauf⁣ hin, ⁤dass sie während der Verhandlungen Iran angegriffen haben und forderte Garantien⁢ dafür, dass solche Angriffe in Zukunft ​nicht wieder vorkommen werden.‌ Er erklärte, dass sie von‍ ihnen echte vertrauensbildende Maßnahmen erwarten.

Arakçi betonte,⁣ dass es keine Vereinbarung geben wird, solange Trump eine Nullanreicherung⁣ von Iran ⁤verlangt.‍ Er sagte, dass es derzeit keinen Grund gibt, mit den⁤ Europäern zu ⁢verhandeln,‌ da ⁣sie ⁣weder Sanktionen aufheben können noch etwas anderes tun können. Wenn sie den Mechanismus⁤ zur Wiedereinführung von Sanktionen​ aktivieren, bedeutet dies das Ende des Weges für sie.

Während der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA ‍begann Israel am 13. Juni einen Angriff auf den Iran, was sowohl die Verhandlungen mit ⁣den USA als auch mit Europa unterbrach.

Der Iran⁤ ist besorgt darüber, dass die europäischen Länder den Mechanismus zur Wiedereinführung der⁣ von‍ den Vereinten Nationen (UN) aufgehobenen Sanktionen, genannt „Snapback“, aktivieren könnten. Der Mechanismus läuft am 18. Oktober ab. Es wird erwartet, ​dass ‌die europäischen Länder diesen Mechanismus vor​ diesem‌ Datum aktivieren können, wenn keine Lösung⁤ für das nukleare Programm des Iran gefunden wird.

Im Juli 2015 ⁤wurde ein Abkommen ⁣zwischen⁣ dem Iran‌ und den fünf ​ständigen Mitgliedern ⁢des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland unterzeichnet, das die Aufhebung der Sanktionen gegen den⁤ Iran vorsah, wenn das ⁣nukleare Programm des Iran eingeschränkt wurde. Die USA zogen sich 2018 ‌einseitig aus dem Abkommen zurück​ und verhängten Sanktionen gegen den ⁣Iran. Der Iran forderte die⁢ europäischen Länder auf, ⁣Maßnahmen zu ergreifen, um die Sanktionen‌ der⁤ USA auszugleichen, aber die Europäer konnten keine‌ Maßnahmen ergreifen.

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Daraufhin‍ begann der Iran, ein Jahr später​ seine Verpflichtungen aus dem Abkommen schrittweise auszusetzen und sich später auf​ die⁤ Urananreicherung auf hohem Niveau zu konzentrieren.

Großbritannien, Frankreich und Deutschland ⁣drohen nach dem einseitigen⁢ Rückzug der USA aus dem nuklearen Abkommen ⁤mit ‍der Anwendung des Mechanismus „Snapback“, der es ihnen ⁣ermöglicht, die UN-Sanktionen gegen den Iran‌ wieder in​ Kraft ​zu setzen.

Der​ iranische Außenminister Abbas Arakçi erklärte, ​dass die europäischen Parteien‍ keine rechtliche Grundlage haben, um den‍ Mechanismus in Gang zu setzen, da sie „die ​Grundlagen des Abkommens verletzt‍ haben“ und ⁢“ihre Rollen als Teilnehmer am Abkommen verloren haben“.

Team

Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.

Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

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Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen. Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.