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Guterres verurteilt Festnahme von UN-Mitarbeitern im Jemen

Die Houthis betraten die⁣ Räumlichkeiten ⁣des ​Welternährungsprogramms (WFP) in ⁢der Hauptstadt ⁣Sana’a und beschlagnahmten UN-Eigentum, zusätzlich zu dem ‍Versuch, andere UN-Einrichtungen in der Stadt zu betreten, sagte er. Die Houthis, auch bekannt als Ansar Allah, kämpfen seit über einem Jahrzehnt gegen die jemenitischen Regierungstruppen, die von einer von Saudi-Arabien⁤ geführten Koalition unterstützt werden, um die​ Kontrolle über das Land zu erlangen. Seit Oktober 2023 haben sie auch Israel sowie Handelsschiffe im Roten Meer ins Visier genommen, um sich solidarisch mit der palästinensischen Sache im Gazastreifen zu zeigen.

Freilassung aller festgehaltenen ⁢Mitarbeiter

Herr Guterres bekräftigte nachdrücklich ​seine Forderung nach ‌sofortiger und bedingungsloser Freilassung der Mitarbeiter und aller ‌anderen Personen von den Vereinten Nationen,⁤ internationalen und nationalen nichtstaatlichen Organisationen, der Zivilgesellschaft und diplomatischen Missionen, die willkürlich seit über einem Jahr festgehalten wurden⁣ und seit 2021 und 2023 inhaftiert sind. ‍“Das Personal der UN und seiner Partner darf niemals ins Visier genommen,⁣ verhaftet oder festgehalten werden,⁢ während es seine Aufgaben ​für die‌ UN⁢ ausführt“, sagte er. „Die Sicherheit und Unversehrtheit des UN-Personals und des Eigentums sowie die Unverletzlichkeit der ‌UN-Einrichtungen müssen jederzeit gewährleistet sein.“⁤ Der Generalsekretär fügte hinzu, dass die UN weiterhin unermüdlich daran arbeiten werde, die freigelassenen Mitarbeiter zu sichern und zusammen mit ihren Partnern das jemenitische Volk und ihre Bestrebungen nach einem gerechten und dauerhaften Frieden zu unterstützen.

UN-Beauftragter besorgt

In der Zwischenzeit sagte der UN-Sondergesandte für den Jemen am Sonntag, dass er „mit ‌großer Sorge“ die jüngsten Entwicklungen im Land verfolge, wo von den Houthis kontrollierte Gebiete weiterhin israelischen Angriffen ausgesetzt sind, die aufgrund‍ von Angriffen der Ansar Houthi ⁢gegen Israel erfolgen. Hans Grundberg betonte, dass der Jemen es sich nicht leisten kann, zum Schlachtfeld ​für einen breiteren geopolitischen Konflikt ⁤zu werden, und⁤ betonte, dass diese ‌Angriffe gestoppt werden müssen. Der Sondergesandte fordert weiterhin alle Seiten auf, die ​verfügbaren diplomatischen Kanäle ‌zu nutzen, um die Situation zu deeskalieren. Herr Grundberg war auch zutiefst besorgt über die zivilen Todesfälle und Verletzungen bei den jüngsten israelischen Angriffen. Darüber hinaus wurden laut Houthi-Erklärungen mehrere ⁣hochrangige Houthi-Beamte und politische Gesprächspartner getötet und verletzt. Er forderte alle Seiten auf, Zivilisten und zivile ⁤Infrastruktur gemäß dem Völkerrecht zu schützen.

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Team

Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.

Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

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Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen. Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.