Angriff auf den Iran: Golfstaaten zielen auf Öl, Gas und Handel
Seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am Samstag haben die Vergeltungsraketen- und Drohnenangriffe die saudischen Ölraffinerien, die weltweit größte LNG-Anlage in Katar und die Handels- und Transitinfrastruktur der Vereinigten Arabischen Emirate getroffen.
Nun signalisiert der Golf, dass er genug davon hat, nur die Treffer zu absorbieren.
Analysten sagen, dass keiner der sechs arabischen Monarchien des Golfkooperationsrates diesen Krieg wollte. Sie hatten Monate damit verbracht, einen Ausweg aus der Konfrontation zu vermitteln und vor genau der Art von regionalen Rückwirkungen gewarnt, die sich jetzt entfalten.
Die destabilisierenden Folgen von „Operation Epic Fury“ haben das Vertrauen des GCC in Washington schwer erschüttert.
Aber Irans Kampagne hat Riad, Abu Dhabi, Doha und ihre Partner vor eine schwierige Frage gestellt: Wie lange kann eine rein defensive Haltung einem Raketenangriff standhalten?
Das deutlichste Zeichen dafür, dass sich die Haltung des Golfs änderte, kam nicht von einer Pressekonferenz, sondern von einem Unfall.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

