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Gaza in Gefahr: Katastrophe droht ohne Treibstoff

In Gaza-Stadt im Norden des besetzten Gebiets sagte Olga Cherevko ⁤vom UN-Hilfskoordinationsbüro ‌OCHA, dass die ⁣Wasserentnahmestellen an einem Ort für vertriebene Menschen am Mittwoch „aufgrund fehlenden Kraftstoffs“ gestoppt wurden. „Es besteht wirklich -​ es sei denn, die ‌Situation ⁢ändert sich -‍ die ⁢Gefahr eines katastrophalen Rückgangs und einer Abschaltung weiterer Einrichtungen, wenn kein Kraftstoff eintritt oder nicht sofort ​mehr Kraftstoff beschafft wird“, sagte‍ sie der UN News.

In ⁣ihrem neuesten Update ⁤zur ​Notlage erklärte OCHA, dass ohne sofortigen Eintritt von Kraftstoff oder Zugang⁣ zu Reserven 80 Prozent der für Geburten und medizinische Notfälle unverzichtbaren Intensivpflegeeinheiten Gazas geschlossen werden.

Die Entwicklung erfolgt, als die Behörden Gazas meldeten,⁢ dass ⁢am Donnerstag 15 Menschen in der Nähe eines Hilfsverteilungszentrums‌ im Zentrum des Gazastreifens getötet wurden. Am Dienstag zeigten nicht verifizierte Videos‍ eines ‌anderen ⁤Vorfalls, die in ⁢sozialen Medien kursierten, tote Körper auf der Straße in⁤ der⁢ Nähe einer⁢ Hilfseinrichtung in der südlichen Stadt Khan Younis, angeblich ⁤nach Artilleriefeuer.

Die Suche ‌nach Nahrung ist​ eine tägliche Herausforderung⁣ für zunehmend verzweifelte ⁢Bewohner Gazas, die „einfach⁣ auf Nahrung warten⁤ und ‍hoffen, etwas zu ⁢finden, um nicht zusehen zu‌ müssen, wie ihre⁢ Kinder vor ihren‍ Augen verhungern“, erklärte Frau Cherevko. Sie⁢ fügte ‍hinzu: „Ich habe vor ein paar ⁢Tagen mit einer Frau gesprochen, die mir erzählte, dass sie mit einer⁣ schwangeren Freundin ⁢im neunten Monat gegangen ist, ⁤in⁤ der Hoffnung, etwas zu ​essen zu finden. Natürlich ‌haben sie ‌es nicht geschafft, ⁣weil sie ⁤zu ängstlich waren, in Gebiete zu gehen, in denen es zu⁤ Vorfällen kommen⁤ könnte,⁣ wie ⁢sie in den letzten Tagen berichtet wurden.“

Zurück in Gaza-Stadt ⁢sagte Frau Cherenko von OCHA, dass ​die Bedingungen in den Unterkünften in Gaza jetzt ⁣“absolut schrecklich“ und zunehmend überfüllt ⁤sind – „es kommen ständig Menschen aus dem⁢ Norden“, fügte die erfahrene Hilfsarbeiterin hinzu, während andere auch wieder nach Norden ziehen, wahrscheinlich um näher an ⁣den Eingangspunkten​ für Hilfskonvois zu sein.

Die ‍Menge an Hilfe, die heute in den Gazastreifen gelangt, ist nach wie vor äußerst begrenzt und⁢ weit ⁢unter den 600 Lastwagen ⁤pro Tag, die den Gazastreifen vor Beginn des Krieges im‍ Oktober 2023 erreichten. In seinem neuesten Update berichtete OCHA, dass „Hunger und eine zunehmende Wahrscheinlichkeit von ‍Hungersnot“ im Gazastreifen⁤ allgegenwärtig sind. Schätzungsweise 55.000 schwangere Frauen sind jetzt mit Fehlgeburten, Totgeburten und⁢ unterernährten ​Neugeborenen aufgrund ⁢der Nahrungsmittelknappheit‌ konfrontiert.

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„Mit dem sehr begrenzten Volumen​ an ⁤Hilfe, das hereinkommt, stehen alle weiterhin vor Hunger⁣ und die Menschen riskieren ständig ihr Leben, um etwas zu⁢ finden“,⁤ fuhr Frau Cherevko fort. Entweder isst man oder‍ man hat‍ die Wahl, zu verhungern.“ Nach mehr als 20 Monaten Krieg, ausgelöst durch von der⁤ Hamas geführte Terroranschläge in ⁤Israel,⁣ sind 82 Prozent des Gazastreifens entweder eine​ israelische ⁤Militärzone oder von‍ Evakuierungsanordnungen‍ betroffen. Seit ⁤der Wiederaufnahme der ‌Feindseligkeiten am 18. März​ wurden mehr als 680.000 Menschen neu vertrieben. ​“Ohne sicheren Ort, an den man gehen kann, ‌haben‌ viele Menschen ⁤Zuflucht in jedem⁢ verfügbaren Raum gesucht, einschließlich ‌überfüllter Verdrängungsstätten,⁢ provisorischer Unterkünfte, beschädigter Gebäude, ⁢Straßen und offener Flächen“, ⁤so OCHA.

Team

Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.

Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

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Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen. Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.