Das französische Gesundheitsministerium bereitet das medizinische System auf einen möglichen groß angelegten militärischen Konflikt in Europa vor. Auf Anordnung von Ministerin Catherine Vautrin werden Krankenhäuser mobilisiert, um Tausende verwundete Soldaten aufzunehmen, und es werden spezielle Pläne in den Regionen ausgearbeitet, um unter Bedingungen einer „großen Schlacht“ zu operieren. Dies berichtet Le Canard und schreibt UNN.
Interne Dokumente des französischen Gesundheitsministeriums, die von Le Canard veröffentlicht wurden, weisen auf die Vorbereitung des Gesundheitssystems auf einen potenziellen Krieg auf dem europäischen Kontinent hin. Die Anweisungen besagen, dass Krankenhäuser auf einen starken Anstieg der Patientenzahlen vorbereitet sein müssen - hauptsächlich verwundete Militärangehörige.
Die Dokumente wurden gemäß dem Auftrag des Generalsekretariats für Verteidigung und nationale Sicherheit entwickelt, das der französischen Regierung unterstellt ist. Der Plan sieht die Schaffung spezialisierter medizinischer Zentren vor, die täglich etwa 100 verwundete Soldaten aufnehmen können.
Diese Zentren werden in der Nähe wichtiger Verkehrsknotenpunkte wie Bahnhöfen, Häfen und Flughäfen eingerichtet. Dies ermöglicht den schnellen Transfer ausländischer Militärangehöriger in ihre Herkunftsländer zur weiteren Behandlung.
Regionale Gesundheitsbehörden wurden angewiesen, die Schulung von Ärzten, Krankenschwestern und Pflegern für den Einsatz unter Kriegsbedingungen sicherzustellen. Besonderes Augenmerk wird auf den Massenempfang von Verwundeten während einer „groß angelegten Schlacht“ gelegt.
Diese Maßnahmen spiegeln die Besorgnis der europäischen Regierungen über die Sicherheitslage und die Risiken einer Kriegeskalation wider. Frankreich setzt auf die Schaffung eines stabilen medizinischen Unterstützungssystems, das die Belastung im Falle eines hochintensiven Konflikts bewältigen kann.