Tragödie in den Wolken: 15 Tote und Geldregen über Bolivien
Fünfzehn Menschen wurden getötet und mindestens 30 weitere wurden verletzt, nachdem ein Hercules-Flugzeug der bolivianischen Luftwaffe, das neue Banknoten von der Zentralbank des Landes transportierte, am Freitagabend bei schlechtem Wetter in der Stadt El Alto, in der Nähe der bolivianischen Hauptstadt La Paz, auf eine belebte Straße gestürzt war, berichten Fernsehsender.
Das Militärflugzeug war von der Stadt Santa Cruz gestartet und stürzte nach der Landung ab, als es von der Landebahn abkam und auf eine benachbarte Straße rutschte, so lokale Behörden.
Auf Social-Media-Aufnahmen waren chaotische Szenen zu sehen, wie Menschen zum Unglücksort strömten und anscheinend Geld aufhoben, das nach dem Unfall auf dem Boden verstreut lag. Die örtlichen Behörden vor Ort hielten die Menschen mit Wasserwerfern und Tränengas fern. Reuters konnte die Bilder nicht identifizieren.
Die Zentralbank Boliviens wollte später am Freitagabend vor Reportern Stellung beziehen.
Der internationale Flughafen El Alto wurde nach dem Unfall vorübergehend geschlossen, erklärte die nationale Fluggesellschaft Boliviana de Aviacion in einer Stellungnahme und fügte hinzu, dass das in den Unfall verwickelte Flugzeug nicht zu ihrer Flotte gehörte.
Ein auf lokalen Medien ausgestrahltes Video zeigte, dass das Flugzeug schwer beschädigt war, ebenso wie eine Reihe von Fahrzeugen entlang der Straße, wo der Unfall stattfand.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

