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Do Rzeczy - Polen

Verheerende Explosion erschüttert polnische Munitionsfabrik Mesko

Die ​Explosion ereignete‍ sich in⁢ einem Raketentreibstoffzentrum in Skarżysko-Kamienna, das vor ​einigen Jahren eröffnet wurde. Nach der Explosion⁢ brach ein Feuer aus. Vor dem Vorfall befanden sich drei Personen in ⁢der Fabrik. Einer‍ konnte den Raum eigenständig ⁢verlassen, während den anderen beiden geholfen wurde. Leider‍ konnte das Leben eines 59-jährigen‍ Mitarbeiters von⁣ Mesko nicht gerettet werden. Die Ursache ⁤für den Vorfall wird derzeit⁤ untersucht.

Mesko ist‍ der größte polnische Hersteller von Raketen und Munition. Das Werk in Skarżysko-Kamenna produziert hauptsächlich die tragbaren Flugabwehrraketensysteme Piorun⁤ und Grom. Die Piorun, ein polnischer Exportschlager,⁤ erhält hervorragende Kritiken von ⁣ukrainischen Soldaten. Polen⁣ hat der Ukraine „fast alle“ Piorun-Geräte ⁢übergeben, die ⁢zur Ausrüstung der‌ Armee gehörten,​ wie Präsident Andrzej​ Duda ⁤Anfang 2023 ankündigte.

Es gab eine Serie ⁣von Vorfällen ​in Polen, darunter Brände im Einkaufszentrum‍ Marywilska 44 in Warschau und ein Großbrand in einem Parkhaus in der Nähe von Kattowitz. Premierminister Donald Tusk gab ‌bekannt, ‍dass neun Personen,⁣ die verdächtigt werden, Russland⁣ zu sabotieren, im Land ⁣festgenommen wurden.⁣ Die Festgenommenen stammen aus Weißrussland, Polen und der Ukraine und werden beschuldigt, an Sabotageakten beteiligt zu‍ sein,​ die von russischen Diensten angeordnet wurden.

Tusk erklärte: „Wir haben jetzt neun ⁣Verdächtige festgenommen,‍ die‍ der direkten ⁢Beteiligung an Sabotageakten ​in Polen auf Befehl russischer Dienste beschuldigt werden. Dazu⁤ gehören ​Schläge, Brandstiftung und⁢ versuchte Brandstiftung.“ ‍Er⁢ betonte die laufenden​ Untersuchungen und Bemühungen, solche Bedrohungen zu beseitigen. ‍Lesen Sie auch: ‚Wird es bereuen‘. Russland⁢ wütend ⁣nach Polens Entscheidung und Neue​ Fakten⁢ über den Brand von Marywilska.‍ Organisiertes Verbrechen im Hintergrund.