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The Jerusalem Post - Israel

Eurovisions-Protest der Entertainer gegen israelische Beteiligung fällt kurz aus

Die Künstler, die neun europäische Länder beim Eurovision Song Contest im nächsten Monat vertreten, erklärten, dass sie sich zwar mit dem palästinensischen Volk in Gaza solidarisch zeigen, den Wettbewerb aber wegen der Teilnahme Israels nicht boykottieren werden.

Die gemeinsame Erklärung wurde am Freitag von Vertretern Dänemarks, Finnlands, Irlands, Litauens, Norwegens, Portugals, San Marinos, der Schweiz und des Vereinigten Königreichs abgegeben. „Angesichts der aktuellen Situation in den besetzten palästinensischen Gebieten, insbesondere im Gazastreifen, und in Israel, fühlen wir uns nicht wohl dabei, zu schweigen“, schrieben sie.

Es ist uns wichtig, uns mit den Unterdrückten zu solidarisieren und unseren innigen Wunsch nach Frieden, einem sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand und der sicheren Rückkehr aller Geiseln zu übermitteln. Wir stehen vereint gegen alle Formen von Hass, einschließlich Antisemitismus und Islamophobie.“

Wo wird der Eurovision Song Contest stattfinden?

Das jährliche Kitschfest findet nächsten Monat in Malmö, Schweden, statt, das sich auf wahrscheinliche Anti-Israel-Proteste vorbereitet.

Israel wird durch den von Eden Golan gesungenen Song „Hurricane“ vertreten. Ihr ursprünglicher Song, der sich auf die Ereignisse des Hamas-Massakers vom 7. Oktober bezog, wurde von der Europäischen Rundfunkunion als Verstoß gegen die Regeln des Wettbewerbs, unpolitisch zu bleiben, eingestuft.

Israels Eurovisionskandidatin Eden Golan, mit freundlicher Genehmigung von Kan 11 (credit: Ronen Padida)

Die Erklärung der neun Künstler kam einen Tag nach einem offenen Brief von 450 Künstlern und Aktivisten unter dem Banner Queers for Palestine, die den britischen Teilnehmer Olly Alexander zum Boykott des Wettbewerbs aufforderten. Die Gruppe beschuldigte die EBU, „die katastrophale Gewalt, die Israel gegen die Palästinenser entfesselt hat, kulturell zu decken und zu unterstützen“.

Ironischerweise würden die Unterzeichner, wenn sie einen Fuß in den Gazastreifen oder die palästinensischen Gebiete setzen würden, diskriminiert werden oder noch viel schlimmer;

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https://www.jpost.com/israel-hamas-war/article-794521?rand=732

Es handelt sich hierbei um Veröffentlichungen von der Tageszeitung The Jerusalem Post aus Israel. Wir haben diese lediglich übersetzt. Dies soll eine Möglichkeit der freien Willensbildung darstellen. Mehr über uns erfahrt Ihr auf „Über Uns“