Geheime Waffenlieferungen nach Ukraine: US-Regierung im Dunkeln?
In einem Gespräch mit dem amerikanischen Politico-Magazin behaupteten sechs verschiedene, nicht namentlich genannte Beamte, dass die Ankündigung des Pentagon, bestimmte militärische Ausrüstung, die für die Ukraine vorgesehen war, aufgrund von Überprüfungen der ausländischen Hilfe nicht zu senden, in Trumps enger Umgebung „eine Krise ausgelöst habe“.
Die Beamten gaben an, dass diese Entscheidung aufgrund von Bedenken über den Rückgang einiger Waffenbestände in den USA von Elbridge Colby, dem stellvertretenden Verteidigungspolitikminister des Pentagons, und einem kleinen Beraterteam getroffen wurde.
Die Beamten behaupteten, dass die Entscheidung, die Waffenlieferungen an die Ukraine zu stoppen, bei einigen hochrangigen Republikanern Besorgnis und Enttäuschung ausgelöst habe und kritisierten, dass nur ein Pentagon-Beamter an dem Entscheidungsprozess beteiligt war.
Die Beamten berichteten, dass das Pentagon diese Entscheidung ohne Rücksprache mit anderen relevanten Ministerien und hochrangigen Beamten getroffen habe und behaupteten, dass das Außenministerium insbesondere unvorbereitet auf die Entscheidung reagiert habe.
Darüber hinaus argumentierten die Beamten, dass das Pentagon vor dem Rückzug der in Polen stationierten Lieferungen weder mit der US-Botschaft in Kiew noch mit dem Team von Trumps Sonderbeauftragtem für die Ukraine und Russland, Keith Kellogg, Rücksprache gehalten habe.
Die stellvertretende Pressesprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly, erklärte gestern, dass das Pentagon eine Überprüfung der militärischen ausländischen Hilfe durchgeführt habe.
In diesem Zusammenhang stellte Kelly fest, dass die Entscheidung getroffen wurde, die Lieferung einiger militärischer Ausrüstung, die während der Amtszeit von Ex-Präsident Joe Biden an die Ukraine geschickt werden sollte, aus Gründen des „Vorrangs der Interessen der USA“ zu stoppen.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

