Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, gab über ⁤die Plattform ‌X bekannt, dass bei einem russischen Angriff auf Jarowa in der Region Donbass mehr als 20 Zivilisten ​getötet wurden. ⁢Die Russen warfen eine Bombe ‍auf Senioren, die in der Schlange auf ihre Rente warteten.

„Ein wirklich brutaler russischer Luftangriff auf ⁤das Dorf Jarowa in ⁣der Region Donezk. Direkt auf Menschen. Gewöhnliche ⁢Zivilisten.‌ Zum ‌Zeitpunkt der‌ Rentenauszahlung.‌ Nach vorläufigen Informationen liegt die Zahl ⁤der ​Todesopfer bei über 20 Personen.‍ Es fehlen die Worte… Beileid ⁢an alle Verwandten ⁢und Freunde der Verstorbenen“, sagte ‌der ukrainische ​Führer. Und veröffentlichte ein kurzes Video vom Tatort.

„Solche russischen Angriffe sollten definitiv nicht unbemerkt bleiben. Die Russen zerstören⁣ weiterhin Menschenleben, entgehen jedoch⁢ neuen, starken Sanktionen. Die Welt sollte nicht schweigen. Die Welt sollte⁣ nicht untätig bleiben“, sagte Wolodymyr Selenskyj. Der Präsident der Ukraine forderte die Vereinigten Staaten, Europa und die G20 ⁢zu einer entschlossenen Reaktion auf. „Entschlossene Maßnahmen sind⁢ erforderlich“, fügte er hinzu.

„Die Russen griffen die Menschen während der Rentenauszahlung an. Das ist keine Feindseligkeit – das ist ‌reiner Terrorismus. Am Tatort arbeiten derzeit⁣ Rettungskräfte, Ärzte, Polizei und lokale Behörden. Wir helfen den⁣ Opfern​ und‌ klären die genauen ⁤Konsequenzen dieses Verbrechens“, ⁢sagte der Leiter der Donbass Regional Military Administration,‌ Wadym Filaschkin, über die Telegram-Plattform.

Am Montagabend führte die ukrainische‌ Armee ‌Angriffe mit ‌Drohnen und Raketen auf russische Kommandoposten in der besetzten Stadt‌ Donezk⁤ durch. Laut ukrainischen Medienberichten‍ wurden die Gebäude der 41. Allgemeinen ⁢Armee ⁣und der 20. Gardeschützendivision „erheblich beschädigt“.

Darüber hinaus griffen die Ukrainer ein Gebäude an, das von​ russischen Streitkräften besetzt war ⁢- die stillgelegte Fabrik Topaz in Donezk, wo sich⁣ ebenfalls ein Kommandoposten​ befunden haben⁤ soll. Seit 2014 wurden die Gebäude der Anlage von der russischen Armee als provisorische ⁣Kasernen genutzt. Auch Militäranlagen der Russischen Föderation in den Städten‌ Makijewka und Jenakijewe​ in der​ Region Donezk wurden beschossen.