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New Yorks demokratischer Bürgermeisterkandidat Zohran Mamdani wurde⁢ zum ⁤ersten muslimischen und jüngsten Bürgermeister der Stadt. Mamdani⁤ besiegte den‍ ehemaligen demokratischen Gouverneur Andrew Cuomo, der vor vier Jahren zurückgetreten⁢ war.

Nach ⁢Abschluss ‍der Wahllokale um 21:00 Uhr Ortszeit wurden 83% der Stimmen gezählt. Laut den inoffiziellen ersten Ergebnissen der AP erhielt Mamdani 50,6% der Stimmen‌ aus den geöffneten Wahlurnen und ⁤überholte damit seinen nächsten Konkurrenten, den ​unabhängigen Kandidaten Andrew Cuomo, um etwa⁢ 9 Punkte.

Während Cuomo⁢ bei 41,4% der Stimmen blieb, erhielt der republikanische Kandidat Curtis Sliwa 7,3% der Stimmen.

Mamdani erklärte⁣ nach seinem Wahlsieg: ⁤“New‍ York wird weiterhin eine Stadt der Einwanderer sein;⁢ eine Stadt, die von Einwanderern erbaut,‍ von Einwanderern unterstützt ⁣und ab heute ​von einem Einwanderer⁤ geführt wird.“

Er betonte die ⁢verschiedenen New Yorker⁢ Wählergruppen, die seiner Kampagne Kraft verliehen haben, darunter „jemenitische Ladenbesitzer“ und ⁢“senegalesische Taxifahrer“, ‌usbekische Krankenschwestern und äthiopische „Tanten“.

Mamdani ⁣sagte: „New York, atme diesen Moment ein. Wir haben​ länger als ‌wir uns erinnern können ‍den Atem angehalten.⁣ Wir haben‌ den Atem angehalten, weil uns unzählige ‍Male die Luft genommen wurde. Wir haben den‌ Atem angehalten, weil wir keine Kraft zum ⁤Atmen hatten. Danke⁢ an alle, die so viele Opfer gebracht⁤ haben. Wir atmen die Luft einer wiedergeborenen Stadt ein.“

Mamdani feierte seinen Wahlsieg und richtete sich direkt an US-Präsident Donald Trump und die Republikanische ‌Partei: „Donald Trump, ich weiß, ‌dass du zusiehst, deshalb möchte ich dir zwei Worte sagen: Schalte den‍ Ton ein!“Mamdani: Der neue Bürgermeister von New York

Mamdani,⁢ der‍ in Kampala, Uganda, geboren wurde, zog im Alter von sieben Jahren ‌mit seiner Familie nach New York. Er besuchte die Bronx High⁢ School of ​Science⁤ und ⁤erwarb später einen Bachelor-Abschluss in Afrikastudien ‌am Bowdoin College. Dort ⁢gründete er den Campus-Ableger ‌der Organisation Students for Justice in Palestine.

Als erster muslimischer Bürgermeister der Stadt sprach ⁢Mamdani während seines Wahlkampfes ein breites ​Publikum an.⁢ Er veröffentlichte ⁣ein Wahlvideo komplett auf Urdu und fügte Bollywood-Filmclips hinzu. In einem anderen sprach er Spanisch.

Mamdani lebt mit​ seiner syrischen Künstlerin-Frau Rama Duwaji in⁣ Brooklyn. Seine Mutter Mira Nair ⁤ist ‌eine berühmte ⁢Filmregisseurin, sein Vater Professor Mahmood Mamdani unterrichtet an der Columbia University. Beide‍ Eltern sind⁢ Absolventen der Harvard University.

Der 34-jährige Mamdani ​bezeichnet sich selbst als „demokratischen‌ Sozialisten“ und erlangte den Titel des ersten muslimischen Bürgermeisters von New York City.

Er setzte den Fokus seiner ‍Kampagne darauf, das Leben für alle‍ zugänglicher zu machen. Er versprach, Sozialprogramme auszuweiten, die durch neue Steuern für wohlhabende Einzelpersonen‍ und Unternehmen finanziert werden sollen.

Mamdani war bis ⁤vor wenigen Monaten ein relativ unbekannter Name‍ in der New Yorker Staatsversammlung. Doch mit dem zunehmenden ​Tempo seiner⁤ Kampagne im Internet gewann er im Sommer die Vorwahlen der ‌Demokratischen Partei und ⁤erregte landesweite Aufmerksamkeit.

Präsident Donald Trump verfolgte die bevorstehenden Wahlen in New York schon lange und griff Mamdani häufig an, ​indem er ihn als „Kommunist“ bezeichnete.

In Virginia ‍und‍ New Jersey ​gewannen‍ die Demokraten die Gouverneurswahlen. In New Jersey gewann die demokratische Kandidatin Mikie⁢ Sherrill mit 57% der Stimmen, während der​ republikanische Kandidat Jack Ciattarelli bei 42,5% blieb.

In‍ Virginia gewann die demokratische Kandidatin Abigail Spanberger mit‌ 56,1% der Stimmen, während die republikanische Kandidatin Winsome Earle-Sears mit 43,7% den zweiten Platz belegte.