Französischer Forscher Laurent Vinatier wegen Spionage in Moskau angeklagt

Fast ​ein Jahr nach seiner ersten Verurteilung fand sich Laurent Vinatier in einer der Routinepraktiken des ⁢russischen Justizsystems wieder: ein neuer Prozess, der ​darauf abzielt, seine ⁢Inhaftierung zu verlängern. Am 6. Juni⁣ 2024 in Moskau verhaftet und am 14. Oktober zu drei Jahren in ​einer Strafkolonie verurteilt – offiziell wegen Nichtregistrierung als „ausländischer Agent“ -‌ stand der französische Forscher am Montag, dem ⁣25. August, erneut vor dem Lefortovo-Gericht in ‌Moskau. Dieses Mal ⁤wurde er ‍mit​ Spionagevorwürfen konfrontiert. Er könnte nun⁤ zu bis‌ zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt werden.

Im Gegensatz ​zu seinem vorherigen⁤ Prozess ⁤fanden die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen statt. Vinatier,‌ 49, durfte nicht öffentlich ⁤kommentieren. Sein Anwalt Oleg Bessonov, von Le Monde kontaktiert, durfte gesetzlich nicht auf Fragen von Journalisten antworten. Daher waren nur wenige‍ Details​ über die kurze und ‍formelle Anhörung ⁤am Montag⁢ bekannt. ⁢“Eine Spionageuntersuchung“, war alles, was Anastassia Pychkina, die Sprecherin des Gerichts, sagen würde. Das‌ Gericht befindet sich neben dem berühmtesten Gefängnis Moskaus, einer wahren Festung,⁢ in der Sicherheitsdienste – vom KGB bis zum FSB⁤ – eine lange Liste ⁤politischer Gefangener festgehalten ⁢haben.

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Team

Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.

Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

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Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen. Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

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