Den Regime stürzen: Der entscheidende Schlag gegen die Schlange
Ross Harrison, ein nicht ansässiger Wissenschaftler am Middle East Institute und Autor von „Decoding Iran’s Foreign Policy“ (2025), sagt in einem Interview, dass US-Luftangriffe im Iran jetzt unvermeidlich erscheinen, aber das Szenario eines schnellen Eingreifens wie im Januar in Venezuela unrealistisch ist. Selbst wenn der oberste Führer des Irans, Ali Khamenei, ins Visier genommen würde, wäre es seiner Meinung nach nicht ausreichend, um das Regime zu stürzen.
Eine zweite Verhandlungsrunde endete am 13. Februar in Genf zwischen den Iranern und den Amerikanern. Laut den Verhandlungsführern wurde Fortschritt erzielt. Aber eine „Armada“, in den Worten von Donald Trump, steht vor der Küste des Irans bereit, das Land anzugreifen. Werden diese Verhandlungen sowohl von amerikanischer als auch von iranischer Seite ernst genommen?
Der Begriff „Verhandlung“ ist nicht angemessen, um die Situation zu beschreiben. Es handelt sich eher um ein Ultimatum, und die Iraner sehen es wahrscheinlich sogar als eine Falle seitens der Vereinigten Staaten. Die Regierungsbeamten des Iran haben aus dem 12-tägigen Krieg gelernt [im Juni 2025, als Israel, unterstützt von den Vereinigten Staaten, iranische nukleare und militärische Einrichtungen angriff]. Die Angriffe wurden gestartet, während die Verhandlungen noch im Gange waren.
Team
Rike – Diplom-Volkswirtin mit einem ausgeprägten Interesse an internationalen Wirtschaftsbeziehungen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Christian – Diplom-Finanzwirt (FH) mit fundierter Erfahrung im öffentlichen Sektor und einem Fokus auf finanzpolitische Analysen.
Obwohl wir in vielen Fragen unterschiedliche Perspektiven einnehmen, teilen wir die Überzeugung, dass ein umfassendes Verständnis globaler Ereignisse nur durch die Betrachtung vielfältiger Standpunkte möglich ist.

