In Bezug auf die ⁢Ergebnisse der ‌Parlamentswahlen⁤ in Ungarn am Sonntag kehrte der Marschall des ​Sejm, Włodzimierz Czarzasty, zu dem Besuch des Präsidenten‍ Karol Nawrocki in Budapest während des ⁤ungarischen Wahlkampfs zurück. Der Vorsitzende der Neuen Linken stellte fest,⁣ dass ‌das Treffen mit ​Viktor Orban „den polnischen Führer verfolgen“ wird.

Nach Ansicht von Czarzasty hat Nawrocki‌ die ‌politische Situation in Ungarn nicht rational bewertet, und sein Besuch⁣ war eine „Unterstützung des Bösen“. – Die Unterstützung einer‌ Person, die auch ​von⁣ Wladimir Putin unterstützt wird. ‍Und völlig irrational Trump ‌- wies er⁤ hin.

  • Ich habe wirklich darüber nachgedacht, ob ich diesen Begriff verwenden soll oder nicht. ‌Der⁤ Präsident in ‍unserem Namen, weil⁤ er der Präsident ‍Polens ist, hat sich ​einfach zum Idioten gemacht – sagte er. -‍ Wie ​kann man einen Mann unterstützen, über den die Ungarn das denken, was sie⁤ denken? Das ist eine Blamage. ​Und ich beleidige Herrn Nawrocki nicht. ‌Das beschreibt den Zustand⁣ seines Verhaltens.‍ Man ‍muss⁢ die⁣ richtigen, angemessenen Worte verwenden, um die Ergebnisse zu beschreiben – fuhr⁤ er fort. – ⁣Jeder Pole⁢ schämt sich ‌jetzt dafür, dass⁣ der Präsident Polens zum nächsten Freund ​Putins fährt.‍ Darüber hinaus verliert dieser engste Freund Putins die Macht auf beschämende Weise⁣ (…). Wie soll man das anders nennen? – schloss er ab.

Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz kritisiert Czarzasty

Die Vorsitzende von Polska ‍2050, Ministerin für Fonds und regionale Politik, Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz,​ wurde in‍ der Sendung ‍“Gość Wydarzeń“ auf ⁣Polsat News zu den ⁤Worten von Włodzimierz Czarzasty befragt.

  • Vielleicht ⁢ist das, was ich ⁤sage, nicht populär, aber ich denke, dass der Marschall des Sejm über den Präsidenten, obwohl​ er​ nicht aus meinem Märchen stammt und ich nicht⁤ für ihn gestimmt habe und niemals für ihn stimmen würde, sich​ nicht so äußern ‌sollte – kommentierte sie.

  • Er ⁣ist gefahren,​ hat sicherlich‌ einen politischen Fehler gemacht, meiner Meinung nach auch‌ einen ideologischen Fehler, weil⁣ kein polnischer Politiker​ einen Kandidaten unterstützen sollte, der eng mit Putin zusammenarbeitet, denn das widerspricht unserem Staatsinteresse. Das ist alles – fügte sie ⁢hinzu.