Der Tod des konservativen ⁤Aktivisten Charlie ⁤Kirk hat einen frischen politischen Konflikt ausgelöst, diesmal ‍über das ⁤Flaggenprotokoll. US-Präsident Donald Trump​ erließ am ⁤Mittwoch eine Anordnung, wonach die US-Flaggen landesweit⁢ bis Sonntagabend zu Kirks Ehren gesenkt werden sollten‍ und nannte ihn „einen⁢ wahrhaft großen amerikanischen Patrioten“. Die Flaggen am Weißen Haus wurden an‌ diesem Nachmittag gesenkt. New ⁣Jersey und New York gaben⁢ jedoch keine entsprechenden Anweisungen heraus, sodass die Flaggen in beiden Bundesstaaten auf voller Höhe wehten und Bergen County in die Kritik geriet, weil es den staatlichen Richtlinien folgte,​ anstatt der Proklamation von Trump.

Laut​ dem offiziellen Flaggenstatus von New ⁣Jersey forderte die Anordnung​ an diesem Tag‌ volle Höhe. Bergen County folgte dem Beispiel, und ein ​Sprecher des Büros des Landkreis-Exekutivs sagte der⁤ Post, dass der Landkreis sich an ​die täglichen Anweisungen des Staates halte. Der Landkreis bekräftigte die Position in einem Facebook-Beitrag und schrieb, dass er „alle Formen politischer Gewalt verurteilt und Hass in jeder Form ablehnt“. Mehrere andere Landkreise⁣ und Gemeinden in New Jersey hielten ebenfalls ihre Flaggen ⁢auf voller Höhe, während Pennsylvania und​ Delaware ihre Flaggen entsprechend der Anordnung von Trump senkten.

Die​ Entscheidung empörte einige⁣ Konservative, die den ⁣Beamten ⁣des Bergen County vorwarfen, den Wünschen des ‍Präsidenten zu ⁤trotzen. „Die Demokraten des Bergen County ⁢weigern sich, die Flaggen auf halbmast für‌ die Ermordung von Charlie Kirk zu senken und haben Bundesanweisungen ignoriert, dies zu tun!“ schrieb der⁤ republikanische Kommissionskandidat Jay Costa auf Instagram. „Wirklich abscheulich! ⁣Sie verdienen es, im November‍ zu verlieren.“

Experten sagen, dass die Autorität des Präsidenten bei⁢ Flaggenanordnungen nicht ​auf staatliche und lokale Regierungen ausgedehnt wird. „Staaten, Unternehmen und ‌private Personen haben die⁤ Wahl, der Bundesregierung zu folgen oder nicht“, sagte der Vexillologe Michael Green gegenüber NJ Advance Media.