AK Parti ‌Sprecher Çelik hat auf seinem Social-Media-Account Stellung genommen.⁣ Er betonte, dass Israel keinerlei Rechte ‌oder Souveränität​ über die besetzten palästinensischen Gebiete oder andere arabische Gebiete⁢ habe. Çelik unterstrich, dass jede Bedrohung der Souveränität der arabischen Staaten durch Israel illegitim sei. Er bezeichnete die​ Bemühungen Israels, das Westjordanland ⁣zu​ annektieren oder den ⁣Gazastreifen zu trennen, ⁢als​ „räumlichen Völkermord“.

Çelik bezeichnete die Ausweitung ​der Siedlungsaktivitäten Israels in den palästinensischen Gebieten als offene Aggression. Er kritisierte die Unterstützung des​ israelischen Botschafters in⁤ den USA für die Tötung von Kindern in ⁣Gaza durch die Regierung von Netanyahu ⁣als ⁣unmenschlich und grausam. Die‍ Verteidigung ​des „Groß-Israel„-Projekts, das darauf abzielt, einige arabische Länder zu enteignen, durch diesen Botschafter mit einer theopolitischen Herangehensweise steht ​im Widerspruch zu grundlegenden Rechtsprinzipien ⁤und menschlichen ⁢Werten.

Der ⁣Versuch, theologisch-fanatische Ansprüche‌ über das Völkerrecht zu ‌stellen, hätte sehr schwerwiegende Folgen ⁤für‍ die‌ gesamte Region. Wir lehnen den Ansatz, der darauf abzielt, Israel die Herrschaft im Nahen Osten zu ermöglichen und damit⁣ Bruderländer zu bedrohen,‌ entschieden ab und verurteilen ihn auf das Schärfste. Unser Präsident hat wiederholt von der UN-Versammlung aus die Frage gestellt: „Wo sind ⁢Israels Grenzen?“, um die Welt seit ‍Jahren vor den heimtückischen Plänen dieser aggressiven und imperialistischen Denkweise ‌zu ‍warnen.

Jede Entwicklung ‌hat gezeigt, ⁢wie berechtigt die Warnungen unseres Präsidenten vor der UN-Versammlung waren.​ Çelik betonte,⁢ dass ⁢die Verteidigung ‌der‍ Tötung von Kindern ein Verbrechen und ⁣Völkermord sei. Die Besetzung ​der Häuser ⁣und Heimat‍ der ‍Palästinenser in Gaza‌ und im Westjordanland sei Teil ‌der Politik des Völkermords.

Çelik fuhr fort: „Wir wissen, dass ‌der Kampf gegen diese Denkweise ein Kampf der⁢ Menschlichkeit ist. Dem barbarischen Vorgehen Widerstand⁤ zu leisten, ist‌ der erste Schritt, der sowohl‍ menschlich als auch politisch unternommen werden muss. Wir werden weiterhin für einen souveränen​ und vereinten ‌palästinensischen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt auf der Grundlage der Grenzen von 1967⁢ eintreten und gegen die Völkermörder und Feinde der Menschheit kämpfen.

Der Kampf gegen die ‚Völkermordorganisation‘ ist ein Kampf für die Menschheit und die Zivilisation. Unser Präsident ⁢und die Türkei stehen⁢ an vorderster Front des Bündnisses der Menschheit gegen diese‍ Völkermordorganisation ⁤und​ stehen auf der richtigen und gerechten Seite der Geschichte.⁣ Die Frage, die heute jeder im Namen des Friedens, ​des Rechts, ‍der Gerechtigkeit und der Menschlichkeit stellen sollte, ​ist die ⁢Frage, die unser Präsident⁤ wiederholt von der UN-Versammlung gestellt hat: Wo sind Israels ⁤Grenzen?“