Die Bedenken über die ​Angriffe Israels auf Syrien haben zwei hochrangige US-Beamte dazu ‍veranlasst, ​mit der in den USA ansässigen Nachrichtenplattform⁤ Axios zu sprechen. Diese ‍Bedenken wurden nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump ⁢und dem israelischen ​Premierminister Benjamin Netanyahu geäußert. Die Beamten gaben an, dass das Weiße⁢ Haus nicht im Voraus über den Angriff auf Syrien informiert wurde und Israel Syrien nicht wie in ⁣der Vergangenheit über militärische Kanäle gewarnt hat.

Die Beamten betonten, dass sie mit Netanyahu gesprochen haben, um die Angriffe zu stoppen, da sie befürchten, dass Syrien sich selbst ⁢zerstören, eine wichtige diplomatische Chance verpassen und die neue syrische Regierung zum Feind machen⁣ könnte. Sie wiesen darauf hin, dass die Aktionen ‌Netanyahus die Bemühungen⁣ zur Einbeziehung ⁣Syriens in zukünftige Abraham-Abkommen teilweise behindern könnten.

Die US-Beamten hoben hervor, dass die Trump-Regierung‍ besorgt darüber ist, dass Israels Angriffe Syrien destabilisieren könnten. Trump unterstützte gestern die‌ Schritte Syriens, um ein​ „echtes und‍ wohlhabendes Land aufzubauen“ ⁢und forderte‌ Israel auf, „einen starken und echten Dialog mit Syrien aufrechtzuerhalten.

Präsident Ahmed Schara von Syrien ⁣hatte zuvor erklärt, dass die ‌israelische ‌Armee ⁤zwischen‍ dem 8. Dezember⁣ 2024 und dem‌ 18. September‍ 2025 mehr ⁢als ⁤1000 Luftangriffe ‍und mehr ‌als 400 Bodenangriffe auf Syrien durchgeführt ‌habe.