Der Präsident Syriens, Ahmed Şara, hat Stellungnahmen zu den laufenden Sicherheitsverhandlungen mit Israel abgegeben. Er sagte, dass die Verhandlungen in den kommenden Tagen zu Ergebnissen führen könnten, betonte jedoch, dass Frieden und Normalisierung derzeit nicht auf dem Tisch liegen. Şara äußerte die Möglichkeit, dass bei Erreichung einer Sicherheitsvereinbarung mit Israel weitere Abkommen getroffen werden könnten. Er bezeichnete die Sicherheitsvereinbarung als notwendig und betonte, dass im Falle einer möglichen Vereinbarung der syrische Luftraum und die Integrität respektiert werden müssten. Der syrische Präsident sagte, dass sie während des Verhandlungsprozesses nicht von den USA unter Druck gesetzt wurden.
Laut einem Bericht von Axios hat Israel Syrien ein Sicherheitsabkommen angeboten. Gemäß diesem Angebot wird Israel sich schrittweise aus den von ihm besetzten Gebieten zurückziehen, wenn syrische Flugzeuge nicht im Südwesten von Damaskus fliegen. Israel behält jedoch den strategisch wichtigen Berg Hermon außerhalb der Rückzugsgebiete. Darüber hinaus soll gemäß dem Angebot eine 2 Kilometer breite Pufferzone an der israelischen Grenze Syriens eingerichtet werden, und die syrische Armee darf keine schweren Waffen haben. Es wird auch möglich sein, dass sich syrische Sicherheitskräfte in der Nähe der Grenze stationieren. Bei genauerer Betrachtung des Details des Angebots wird der Süden von Damaskus in drei Zonen aufgeteilt, und die Art der Waffen, die gehalten werden können, wird je nach Zone variieren.