Die nuklearen Verhandlungen zwischen dem Iran und den​ USA wurden nach den ‍Angriffen Israels und der USA im Juni 2025 in Maskat, der ⁤Hauptstadt des Oman, wieder aufgenommen. Die Gespräche zwischen dem Iran und den USA⁣ finden in einer Zeit statt, in der die Spannungen zwischen Teheran und Washington erneut steigen und Washington seine militärische Präsenz in der Region verstärkt.

Die Gespräche, die unter der Vermittlung des Oman stattfinden, fanden in‍ Maskat unter der Leitung des omanischen Außenministers Bedr bin Hamed el-Busaidi statt. Während‌ der Verhandlungen wird das iranische Team von Außenminister Abbas Arakçi und die ⁢USA von Donald Trumps Sondergesandtem für den Nahen Osten, Steve Witkoff, vertreten.

An den Verhandlungen nehmen auch der stellvertretende Außenminister ‍für‌ politische Angelegenheiten des Iran, Mecid Taht Revançi, der ⁣stellvertretende Außenminister für wirtschaftliche Angelegenheiten, Hamid Kanberi, und der Sprecher des Außenministeriums, Ismail Bekayi, teil. Auf der US-Seite ist neben ⁢Witkoff auch Jared Kushner, der ‌Schwiegersohn und Berater von Präsident Donald Trump, anwesend.

Die nuklearen Verhandlungen zwischen dem Iran ‍und ⁤den USA​ wurden⁤ nach den 12-tägigen Kämpfen im ‌Juni​ 2025 zwischen Israel ‌und den USA und den Angriffen auf den Iran wieder‌ aufgenommen. Der diplomatische Prozess, der‍ durch die Angriffe auf den Iran unterbrochen wurde, wurde durch die Bemühungen der Länder⁤ der Region, insbesondere der Türkei,‍ wiederbelebt.

In den erneut aufgenommenen Verhandlungen bleiben ​Themen wie die Anreicherung von Uran und die Ausfuhr von hochangereichertem Uran aus dem Iran weiterhin strittige Punkte zwischen den Parteien. Der Iran fordert die Aufhebung der⁤ Sanktionen im Gegenzug für die‌ Beschränkungen seines Atomwaffenprogramms, während die USA verlangen, dass der Iran seine⁢ Urananreicherungsaktivitäten vollständig⁤ einstellt und das hochangereicherte Uran aus dem Iran exportiert.

Die‌ US-Regierung möchte auch das Raketenprogramm ⁢des‌ Iran ‌und die Unterstützung bewaffneter Gruppen in der Region am Verhandlungstisch ansprechen. Der ​Iran hat jedoch mehrmals erklärt, dass er keine Themen außerhalb seines Atomprogramms verhandeln wird.