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Hürriyet - Türkei

Israels Premierminister Netanjahu spricht vor dem US-Kongress

Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am 24. Juli vor dem US-Kongress sprechen wird.

Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, der Republikaner Mike Johnson, gab auf der sozialen Medienplattform X bekannt, dass Netanjahu die Einladung der Führer der Republikaner und Demokraten angenommen hat.

Bei der Ankündigung, dass Netanjahu am 24. Juli vor dem Kongress sprechen wird, sagte Johnson: „Wir freuen uns darauf, die Vision der israelischen Regierung für den Frieden in der Region zu hören.“

Netanjahu erklärte in seiner Erklärung zu diesem Thema, er sei beeindruckt von der Gelegenheit, Israel vor dem Kongress zu vertreten und werde „den Vertretern des amerikanischen Volkes und der ganzen Welt die Fakten über ihren gerechten Krieg gegen diejenigen, die Israel zerstören wollen, darlegen“.

WAS GESCHAH?

Am 31. Mai luden die führenden Politiker der Republikaner und Demokraten im US-Kongress Premierminister Benjamin Netanjahu ein, vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses zu sprechen, um ihre Solidarität mit Israel zu bekunden.

Die Einladung an Netanjahu wurde vom Sprecher des Repräsentantenhauses, dem Republikaner Mike Johnson, dem Mehrheitsführer im Senat, dem Demokraten Chuck Schumer, dem Minderheitsführer im Senat, dem Republikaner Mitch McConnell, und dem Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, dem Demokraten Hakeem Jeffries, ausgesprochen.

Der unabhängige Senator Bernie Sanders aus Vermont, der für seine Antikriegshaltung in den USA bekannt ist und Israel und die USA für ihre Gaza-Politik kritisiert, betonte, dass Netanjahu ein „Kriegsverbrecher“ sei und erklärte, er werde definitiv nicht an der Sitzung teilnehmen, in der er sprechen würde.

Die US-Senatoren Jamaal Bowman, Peter Welch, Jeff Merkley und Alexandria Ocasio-Cortez, Mitglied des Repräsentantenhauses, kritisierten ebenfalls die Einladung an Netanjahu.

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Es handelt sich hierbei um Veröffentlichungen von der Tageszeitung Hürriyet aus der Türkei. Wir haben diese lediglich übersetzt. Dies soll eine Möglichkeit der freien Willensbildung darstellen. Mehr über uns erfahrt Ihr auf „Über Uns“